Vereine kämpfen um ihren Nachwuchs. Dies gilt auch für die Feuerwehr. In Ramsthal ist man hier rege und hat bereits eine Jugendfeuerwehr für die Kinder ab zwölf Jahren. Um im Wettbewerb mit anderen Alternativen bestehen zu können, plant die Ramsthaler Feuerwehr die Gründung einer Kinderfeuerwehr für Kinder ab sechs Jahren.
Ilona Gößmann-Schmitt, die diese Planung maßgeblich begleitet, stellte dem Gemeinderat das Konzept vor. Kinder sollen hier in einer Übungsstunde im Monat spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt werden. Neben Erster Hilfe, Teambuilding und weiteren Freizeitaktivitäten sollen die Kinder für die Aufgaben der Feuerwehr geworben werden. Ein Übungsprogramm im Feuerwehrhaus und am Fahrzeug soll das Interesse der Kinder wecken. An Einsätzen nehmen die Kinder nicht teil.
Die Gemeinde müsste die Kinderfeuerwehr genehmigen und den Versicherungsschutz der Kinder gewährleisten. Der Gemeinderat stimme der Gründung der Kinderfeuerwehr innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr und dem Versicherungsschutz zu. Ilona Gößmann-Schmitt wird mit fünf weiteren Betreuern den Aufbau der Gruppe übernehmen. Die offizielle Gründungsveranstaltung soll im September stattfinden. Eine finanzielle Unterstützung der Aufbauphase soll im Rahmen eines Crowdfundings (zu deutsch Schwarm- oder Gruppenfinanzierung) bis zum 4. September mit der VR-Bank erfolgen, die das Projekt unterstützt. Details dazu gibt es unterviele-schaffen-mehr.de/projekte/gruendung-kinderfeuerwehr-ramsthal.
Ausnahmen genehmigt
Der Eigentümer des Wohnhauses Siedlung 57 plant den Umbau des Hauses, sowie den Abbruch und den Neubau einer Garage und eines Balkons. Hier sind mehrere Befreiungen hinsichtlich Dachneigung, Dachform, Baugrenze und Traufhöhe erforderlich. Der Gemeinderat stimmt dem Vorhaben und den Befreiungen zu.
Infopoint geplant
Der Infopoint am Festplatz soll nun erstellt werden. Mit drei Gegenstimmen entschied der Gemeinderat, dass der Weinbauverein und die lokale Metzgerei einen Anteil von je 2000 Euro an dem Gebäude tragen sollen. Dafür können sie das Gebäude 10 Jahre mietfrei nutzen. Die Gemeinde übernimmt 6.500 Euro der Erstellungskosten.
Parken in der Hauptstraße: Regelung
Die Parkregelung in der unteren Hauptstraße bei Veranstaltungen wurde hinsichtlich früherer Regelungen durch den Bürgermeister Rainer Morper überprüft. Er informierte das Ratsgremium, dass es hier keine generelle Regelung gebe, sondern im jeweiligen Fall die Sperrung einer Straßenseite beantragt werden muss.
Bei einem Hoffest war es zu Problemen mit Gästen gekommen, die offensichtlich die Straßenverkehrsordnung ignoriert haben. Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr hätten nicht passieren können. Bei einer Begehung mit Vertretern der Verkehrsbehörde soll eine Lösung gesucht werden. Außerdem will der Bürgermeister die Polizei bitten, die Situation verstärkt zu kontrollieren.
Kosten für Reichlersweg liegen vor
Die Sanierung des Reichlersweg wurde erneut behandelt. Nach der Besprechung in der letzten Sitzung wurden die zu erwartenden Kosten jetzt von einem Planungsbüro vorgelegt. Von den drei Abschnitten, die für eine Sanierung in Betracht kommen, konzentrierte sich der Gemeinderat auf den Abschnitt von der Kreisstraße bis zum Bildstock und Beginn der PV-Anlage.
Für diesen Bereich liegt eine Kostenschätzung von 242.000 Euro vor. Ein weiteres Stück bis zum Hof Kaufmann schied aus. Der Gemeinderat erteilte dem Planer den Auftrag, ein Leistungsverzeichnis für die Maßnahme zu erstellen. Daniel Lohfink forderte die Maßnahme in Verbindung mit dem Teilstück nach der PV-Anlage bis zu den Aussiedlern zusammen anzugehen, um die Kosten für eine doppelte Baustelleneinrichtung zu sparen.
Mehr Spielgeld für Kindergarten
Der Gemeinderat erhöhte das Spielgeld im Kindergarten von 100 auf 150 Euro jährlich. Früher hatten die Eltern dieses Geld zusätzlich zum Kindergartenbeitrag gezahlt.
Absage an gemeinsame Kläranlage?
Der Markt Euerdorf hat die Durchleitung der Abwässer von Ramsthal, Sulzthal und Wirmsthal durch die Schweinfurter Straße abgelehnt. Dies wäre die Grundvoraussetzung für den Bau einer gemeinsamen Kläranlage der Gemeinden gewesen. Bei einer Versammlung der Gemeinden zu diesem Thema sollen offene Fragen abgearbeitet werden, die die Basis der Entscheidung erläutern. Die Gemeinderäte sind aufgeforderte diese Fragen einzureichen.
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