In neuen Glanz erstrahlt die „Schwarze Pfütze“– seit der letzten Bürgerversammlung in Rottershausen wurde aus dem Bereich der ehemaligen Gaststätte an der Bundesstraße ein gemütlicher Treffpunkt für Radler und Wanderer und auch für die Vereine des Dorfes. Das Potenzial, das erwähnte Rathauschef in seiner chronologisch angelegten Bilanz, ist aber bei weitem noch nicht ausgenutzt.
Arbeiten an der Obstpresse
Zu den großen Projekten in Rottershausen zählt auch die Sanierung von zwei Brücken – am Weideweg und am Bahnhaltepunkt. Außerdem gehen die Arbeiten rund um die neue Obstpresse im Haus der Bäuerin weiter. Dort wird künftig Saft aus heimischem Anbau erzeugt und abgefüllt.
Auch der Friedhof des Dorfes war in den letzten Monaten ein wichtiges Thema. Nun sind in Rottershausen Urnenbeisetzungen möglich. Die Fläche des am Hang liegenden Friedhofs wurde begradigt, der Zugang barrierefrei ermöglicht.
Flächen-PV-Anlage
Nicht weit entfernt erfolgte der offizielle Spatenstich für die neue Flächen-PV-Anlage. Zusammen mit Landrat Mario Götz und Vertretern der Energiebilanz Bayern nutzte der Rathauschef die Bayerischen Energietage, um auf die neuen rund 3000 Solarmodule zu verweisen. Rund zwei Millionen Kilowattstunden Strom können dort erzeugt werden, das „reicht“ für rund 600 Haushalte.
In Rottershausen nimmt ein kleines neues Baugebiet Formen an. Fünf Bauplätze werden kann die Gemeinde auf eigenem Grund anbieten.
Das Festival „Ab geht die Lutzi“ bleibt ein Riesenerfolg. Bürgermeister Nico Rogge besuchte mit dem Landrat das Gelände und wagte einen Blick hinter die Kulissen. Das Organisationsteam wurde zudem mit dem Kulturehrenbrief der Gemeinde ausgezeichnet. Die „Lutzi“ hat sich zu einem Wahrzeichen für das Dorf Rottershausen und für die Gemeinde Oerlenbach entwickelt, wie es zur Begründung hieß.
Schwierige Neuordnung
Die Neuordnung des Forstes bei Rottershausen gestaltet sich viel schwieriger als erwartet. Roland Seufert skizzierte auf der Bürgerversammlung den Stand der Dinge. Der ursprüngliche Plan, durch den Tausch von Grundstücken eine bessere Bewirtschaftung des Waldes zu erreichen, ist nach der Expertise von Fachstellen nicht möglich.
Erfolgsversprechender scheint eine komplette Neuordnung. Die aber, so erklärte Roland Seufert, könne sich lange hinziehen und ist – bei den vielen Vorteilen – auch mit Nachteilen verbunden. Roland Seufert hofft auf einen Wald der Zukunft, mit Grundstücken, die man bewirtschaften kann und mit Zugangswegen zu den Arealen, wie er sagte.
Der Sportler des Jahres kommt in diesem Jahr aus Rottershausen. Robin Wilm hat zwar keinen großen Meistertitel errungen und keine Rekorde aufgestellt. Bei der Ehrung hatte Nico Rogge die herausragenden Leistungen von Ultra-Läufer Wilm beschrieben. Der junge Mann läuft aberwitzige Rennen, häufig mehr als 100 Kilometer bergauf, bergab und ist dabei länger als 24 Stunden auf den Beinen.
Kein Fernwärmenetz
Abgeschlossen ist die Wärmeplanung für die vier Ortsteile. In der Summe werden die Privathaushalte die Hauptlast tragen müssen, ein Fernwärmenetz wird es nicht geben.
Die Ganztagesschule als Angebot – jetzt für die Erstklässler Pflicht – kann Oerlenbach umsetzen. Die Nachfrage ist offensichtlich geringer als von den Planern erhofft. In der Allianz arbeitet man hier erfolgreich zusammen.











