Der Widerstand gegen den geplanten Solarpark bei Einraffshof nimmt an Intensität zu. In dem kleinen Ort haben Anwohner erste Protestbanner aufgehängt, um auf ihre Ablehnung des Projekts aufmerksam zu machen. Geplant ist ein 35 Hektar großer Solarpark, der genug Strom erzeugen könnte, um rund 8500 Haushalte zu versorgen.
Doch viele Bürger, vor allem aus Einraffshof und Umgebung, kritisieren die Dimensionen des Vorhabens und befürchten gravierende Auswirkungen auf die Landschaft und ihre Lebensqualität. Bei einer gut besuchten Informationsveranstaltung in der Schondratalhalle wurde deutlich, dass der Konflikt zwischen Energiewende und Landschaftsschutz immer stärker in den Vordergrund rückt.
Harte Gegenwehr aus Einraffshof
Besonders die Nähe des Solarparks zu den Wohnhäusern – teils nur 33 Meter entfernt – und der Verlust landwirtschaftlich genutzter Flächen sorgten für Unmut. Vertreter der Bayernwerk Natur GmbH betonten zwar die Notwendigkeit, auf erneuerbare Energien zu setzen, stießen jedoch auf harte Gegenwehr. „Wir werden alles tun, um das Projekt zu stoppen“, erklärte ein Einraffshofer Bürger.
Auch kommunale Politiker äußerten sich skeptisch. Oberleichtersbachs Bürgermeister Dieter Muth warnte vor einem „unreflektierten Landschaftsverbrauch“, während Schondras Bürgermeister Bernold Martin klarstellte, dass der Widerstand der Bürger ernst genommen werden müsse. Trotz der Erklärungen der Bayernwerk Natur GmbH über potenzielle Ausgleichsflächen und den wirtschaftlichen Nutzen blieb die Stimmung angespannt. Der Bau dieses neuen Solarparks, so scheint es, wird in der Region nicht ohne weiteres zu realisieren sein.
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