17 Jahre lang war er Bürgermeister der französischen Partnerstadt von Münnerstadt, Senay. Nun melden einige französische Portale, dass Stéphane Perrin am 9. August verstorben ist. Der 57-Jährige war auch Vorsitzender eines Gemeindeverbandes und Vizepräsident des Rates vom Departement Meuse – zu dem auch Stenay gehört.
„Eine Schockwelle und tiefe Bestürzung breiteten sich an diesem Sonntag, 9. August, in den Straßen von Stenay aus. Als die ersten Einwohner im Laufe des Tages vom plötzlichen Tod ihres Bürgermeisters Stéphane Perrin erfuhren, wich die Bestürzung einer einhelligen Würdigung dessen, der fast zwei Jahrzehnte lang das lokale öffentliche Leben verkörpert hatte“, übersetzt Maria Knauff, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Münnerstadt/Stenay aus einem Artikel.
Vom Gründerzentrum ins Herz der Einwohner von Stenay
Stéphane Perrin, am 9. September 1968 geboren, ließ sich in den 1990er Jahren in Stenay nieder. Frisch von der Universität und von einer brennenden Leidenschaft für die Wirtschaft beseelt, übernahm der junge Mann damals die Leitung des Gründerzentrums SMD. Diese erste Stelle markierte den Beginn einer unumkehrbaren Liebesgeschichte mit diesem Fleck der Meuse, heißt es in dem Artikel weiter. Stenay war zu seiner Wahlheimat geworden; er widmete ihr mehr als dreißig Jahre seines Lebens.
Perrins politische Laufbahn habe im Jahr 2008 begonnen, als er zum Stadtrat und zum Departementsrat gewählt wurde. Das folgende Jahr markierte einen schmerzhaften, aber entscheidenden Wendepunkt: 2009 übernahm Stéphane Perrin nach dem Tod von Étienne Demulder, dem er sehr nahestand, die Leitung der Gemeinde. Seitdem sei er ununterbrochen wiedergewählt worden und habe sich seit 17 Jahren mit Leib und Seele für seine Bürger eingesetzt.
Als Vizepräsident des Departementsrats der Meuse übernahm er 2023 den Vorsitz des Gemeindeverbandes „Pays de Stenay et du Val Dunois“. „Stéphane Perrin, der sich dem öffentlichen Leben verschrieben hatte, zugänglich und herzlich war, bleibt als ein Mann in Erinnerung, der seiner Region und ihren Bewohnern zutiefst verbunden war“, heißt es zum Schluss.











