Union und SPD haben sich darauf verständigt, junge Männer künftig verpflichtend zur Musterung einzuladen. Damit soll die Bundeswehr personell gestärkt werden, während die Entscheidung über einen tatsächlichen Dienst weiterhin offen bleibt. Für viele Jugendliche bedeutet das, sich erstmals mit der Frage auseinanderzusetzen, ob sie sich einen freiwilligen oder verpflichtenden Einsatz vorstellen können.
Dienen, aber freiwillig
Tobias Brunner und Viktor Heydecke, beide 17, wohnhaft in Bad Kissingen, sind gut über die aktuellen politischen Pläne zur verpflichtenden Musterung informiert. Grundsätzlich stehen sie dem Gedanken positiv gegenüber und betonen ihr Interesse, dem Land zu dienen. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass sie eine freiwillige Entscheidung bevorzugen würden, statt zu einer Teilnahme verpflichtet zu werden. Brunner geht sogar noch einen Schritt weiter: „Ich habe mich bereits beim Bund beworben.“
Sinnvolle Maßnahme
Auch zwei junge Frauen äußern sich zu den Plänen. Eleni Vaia, 17, aus Poppenroth hat bislang kaum über das Thema nachgedacht. Ihre Mitschülerin Sara Maslac, 18, aus Bad Bocklet zeigt sich bereits klarer in ihrer Haltung. Beide würden sich einer Musterung stellen und könnten sich auch eine Verpflichtung vorstellen. Besonders prägend ist für sie die Einschätzung ihrer Eltern: Maslacs Eltern würden die Maßnahme für sinnvoll halten. Ein solcher Schritt könne viel fürs Leben mitgeben.















