Laut Bürgermeister Daniel Wehner sei dies sehr schwierig, da es keine Genehmigung seitens des Landratsamtes gäbe. Im Vorfeld hatten sich Leute beschwert beziehungsweise seien die Gefäller dort angezeigt worden.
Für die Entnahme müssen Nachweise geführt werden, wer wann entnimmt und wofür das Wasser verwendet wird. Gartenbewässerung oder Tiertränkung seien gestattet.
Verein als Vorbild?
Dass das Wasser wieder läuft, daran soll „mit geballter Kraft“ gearbeitet werden, sagte Wehner. Viele Fragen sind noch offen, es muss erst ausgekundschaftet werden. Die Lauterer probieren es jetzt mit der Gründung eines Vereins - Wasserfreunde Lauter war zu hören, der die Aufzeichnungspflicht und Verantwortung für die Entnahme übernimmt. Der Antrag werde jetzt gestellt. Dies könnte dann für die anderen Ortsteile als Blaupause dienen, sagte Gemeinderat Andreas Moritz.
Eine Gefällerin fragte, ob für das kommende Jahr eine Erhöhung der Wassergebühren prognostiziert sei. Aktuell nicht, sagte Bürgermeister Daniel Wehner, verwies jedoch darauf, dass die Sanierung der Kläranlage Premich vor der Tür stehe. Ein Wassermanagement, so eine weitere Frage, gibt es in Burkardroth nicht.
Ob der Jugendraum in Gefäll noch genutzt werde, wollte ein Bürger wissen. Laut Wehner ist der Gefäller Jugendraum von der Ausstattung her sogar einer der besten im Markt Burkardroth sein. Allerdings brauche es Eltern, die Verantwortung übernehmen. Die laufenden Kosten bezahle die Gemeinde.
Neuer Jugendrat gesucht
Im Vorfeld war der Bürgermeister auf die wichtigsten Projekte im Ort eingegangen. So war der Neubau des zweigruppigen Kindergartens anfänglich mit einer Kostenschätzung von 2,7 Millionen Euro einhergegangen. Bis heute wurden schon drei Millionen Euro ausgegeben.
Für den neuen Spielplatz hinter der Kirche gab die Gemeinde 112.000 Euro aus. Der Sportverein spendete zwei neue Tore.
Auch berichtete Bürgermeister Wehner über den Gefäller Jugendrat, der zweimal jährlich Sitzungen in der Gemeinde abhält und jetzt neu gewählt werden muss.








