Zu ihrer Jahreshauptversammlung hatte die Bürgerinitiative Ortsteile Schondra gegen Südlink e.V. ins Feuerwehrheim in Singenrain eingeladen. In einem eindrucksvollen Rückblick ließ Schriftführer Florian Karges die verschiedenen Aktivitäten des Vereins lebendig werden.
Besonders in den ersten beiden Jahren nach der Gründungsversammlung im Jahre 2014 waren es die zahlreichen Demonstrationen im Landkreis, aber auch in München, Bonn und Berlin, die vielen Treffen mit Landes- und Bundespolitikern und im Pandemie-Jahr der spektakuläre Bannerflug. Dass die Arbeit des Vereins so erfolgreich gewesen sei, so der Vorsitzende Rainer Morshäuser, sei vor allem darauf zurückzuführen, dass der Protest immer zivilisiert vorgetragen worden sei und es immer eine konstruktive Zusammenarbeit mit den benachbarten Bürgerinitiativen und der Politik gegeben habe.
Wie Rainer Morshäuser anschließend ausführte, bestehe für Südlink die endgültige Baugenehmigung und für die Rhön-Main-Leitung sei der Planungskorridor festgelegt; der Vorstand sei deshalb der Meinung, dass der Verein sein wesentliches Ziel erfüllt habe und deshalb aufgelöst werden könne.
Bürgermeister Bernold Martin dankte in seinem Grußwort dem Verein für seine wichtige Arbeit, die er für die gesamte Gemeinde geleistet habe; im Hinblick auf mögliche weitere angedachte Gleichstrom-Leitungen bedauerte er eine Auflösung des Vereins. Morshäuser wies darauf hin, dass man weiterhin in engem Kontakt mit dem Rhönlink stehe und auf neue Herausforderungen reagieren werde. Seinem Antrag auf Auflösung des Vereins stimmte die Versammlung bei einer Gegenstimme zu. Das Vereinsvermögen erhält satzungsgemäß der Johannesverein als Träger der Kindertagesstätte St. Anna.






