Auf 100 Teilnehmende am ersten von der Stadt organisierten Aufräumtag hatte Klimamanager von Münnerstadt, Stefan Richter, gehofft – seine Hoffnungen wurden sogar etwas übertroffen: Es hatten nicht nur rund 120 Menschen in der Kernstadt am sogenannten Ramadama teilgenommen, sondern auch 24 aus Fridritt, die gemeinsam ihren Ortsteil hübsch machten.
Ab neun Uhr stand das Kreativteam der Stadt mit Stefan Richter, Nicolas Zenzen und Kilian Düring am Stenayer Platz bereit, um Teilnehmende mit Müllbeuteln, Handschuhen und Greifzangen auszustatten. Auf einer Karte war zu sehen, wo sich die Müllhotspots Münnerstadts befinden. Mit einem Pin konnten die Gruppen zeigen, wo sie sammeln.
Bilderstrecke zum Durchklicken
„Es waren Menschen von Jung bis Alt dabei, es war bunt durchmischt“, stellte Kilian Düriung fest. Unter anderem waren die Kinder des Mürschter Kinderhauses dabei, die Gruppe „Next Generation Münnerstadt“, die am Skatepark sammelte, und die Kunstaktionsgruppe „die Fecher“, die in quietschorange die Innenstadt reinigte.
Aufräumaktionen hatte es in der Stadt bereits aus mehreren Richtungen gegeben. Nun nahm die Stadt selbst in Person von Stefan Richter die Organisation und Bewerbung in die Hand. „Wir wollen hier etwas auf die Beine stellen, das die nächsten Jahre sukzessive wächst, sodass die Stadtteile im besten Fall in den kommenden Jahren auch teilnehmen“, sagte er zuvor dazu.
Fridritt auch dabei
Als erster Stadtteil machte Fridritt schon heuer an der Aktion mit. Früher hatte es eine solche Aktion bereits einmal in Fridritt gegeben, erzählt Ortsreferent Jürgen Eckert. Sein Vater habe seitdem immer wieder gesagt, dass das mal wieder nötig wäre: „Damit hat sich das sehr gut ergeben“, so Eckert.
Um 13 Uhr trafen sich die Gruppen am Stenayer Platz, gaben ihre Müllbeutel ab und stärkten sich in der Alten Aula. Einige Firmen hatten zudem Gewinne für die Verlosung unter den Teilnehmenden gespendet, seien es Gutscheine, Tischdecken oder eine elektrische Kaffeemühle.
Für Stefan Richter war diese erste Aufräumaktion der Stadt ein voller Erfolg: für das Gemeinschaftsgefühl und für etliche nun wieder saubere Ecken der Stadt. Doch was sich auch zeigte: Um wirklich jede Ecke Münnerstadts von Müll zu befreien, braucht es im kommenden Jahr noch einige helfende Hände mehr.





































