Auf Autofahrer in und rund um Bad Brückenau kommen neue Belastungen zu. Wie die Stadt auf ihrer Homepage mitteilt, wird die Autobahnauf- und -abfahrt Volkers in Fahrtrichtung Fulda vom 29. Juli bis voraussichtlich 11. September 2026 voll gesperrt bleiben. Grund sei die angekündigte Erneuerung der Fahrbahndecke auf der A7, zwischen Anschlussstelle (AS) Bad Brückenau-Volkers und Grenzwaldbrücke.
Weiter heißt es, dass Verkehrsteilnehmer, die in Volkers Richtung Fulda auffahren möchten, über die bestehenden Bedarfsumleitung U65 auf die A7 zurückgeführt werden. Autofahrer, die die Rhönautobahn bei Volkers verlassen wollen, bekommen bereits vor der AS Bad Brückenau-Wildflecken Hinweise auf die Sperrung mit der Empfehlung bereits dort abzufahren und der U63 nach Bad Brückenau zu folgen. Die Volkerser Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Würzburg ist von der Sperrung nicht betroffen.
Mehr Verkehr in Speicherz, Kothen und Motten
Die neuerliche Einschränkung dürfte außer den Bad Brückenauern vor allem die Anwohner in Speicherz, Kothen und Motten verstärkt belasten. Viele Autobahnnutzer in Richtung Norden fahren schon an der AS Bad Brückenau/Wildflecken ab, um dem Stau vor der verengten Baustelle an der Römershager Talbrücke auszuweichen. Nachdem sie sich durch Bad Brückenau gequält haben, fahren sie bisher meist bei Volkers wieder auf die A7 auf. Das ist nun nicht mehr möglich, weswegen sie wohl über die alte B27 durch Motten und Ortsteile fahren werden.
Und noch mehr: Wegen Sanierungsarbeiten unter Vollsperrung auf der B279 in der Ortsdurchfahrt Gersfeld (Landkreis Fulda) fällt die weiträumige Umleitungsstrecke für von der A7 kommende Transit-Lkw weg. Damit dürfte sich der Verkehr noch mehr in Motten, Kothen und Speicherz konzentrieren.
Lkw bleibt am Schwaneneck hängen
Derweil fordert der viele Ausweichverkehr in Bad Brückenau seinen Tribut. In den vergangenen Tagen blieb ein Lkw am für 40-Tonner schwer passierbaren, verwinkelten Schwaneneck hängen, berichtet Stellvertretende Bürgermeisterin Heike Kötzner (CSU). Unter anderem deswegen geht die Stadtverwaltung auf die Verantwortlichen der Autobahn GmbH des Bundes zu, um eine Ampelschaltung am Schwaneneck zu erreichen. Kötzner liegt noch keine Rückmeldung vor.













