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Instandhaltung
Sanierung: Innenstadt teilweise gesperrt
Hier ist vorübergehend kein Durchkommen mehr: Der Alte Schlachthofweg ist für Autos gesperrt.
Hier ist vorübergehend kein Durchkommen mehr: Der Alte Schlachthofweg ist für Autos gesperrt. // Julia Raab
Bad Brückenau – Aktuell kommt es zu mehreren Bauabschnitten im Bereich der Unterhainstraße. Und das, obwohl eine tiefgreifende Straßenerneuerung erst zehn Jahre her ist. Das ist der Grund.

Zehn Jahre ist es her, da wurde die Unterhainstraße zwischen Einmündung Badergasse und Einmündung Sparkassenstraße aufwendig saniert: Das betraf Kanal- und Wasserleitungen sowie eine Neugestaltung der Straße. Jetzt fallen in diesem Bereich weitere Sanierungsmaßnahmen an.

Seit einigen Wochen ist der Fußgängerübergang zwischen Unterhain- und Sinnaustraße immer wieder gesperrt und für den Durchfahrverkehr teilweise gesperrt. Dort wurde im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen vor zehn Jahren ein Pflaster als optischer Übergang von der Stadtmitte aus gelegt – ebenso vor der Volksbank zum Rathaus hin.

Eine Baustelle nach der anderen

Michael Krug, der Leiter des Bauhofes, erklärt: „Die beiden Pflasterübergänge werden aktuell saniert.“ Deshalb komme es zu Vollsperrungen zwischen Sinnaustraße und Wiesenstraße sowie zwischen Unterhainstraße und Hofgasse. Zunächst ist aber nur ersterer Durchfahrt durch den Schlachthofweg in beide Richtungen gesperrt.

Im Anschluss folgt dann die Vollsperrung der Unterhainstraße auf Höhe der Volksbank. Einen genauen Termin dafür kann Krug nicht nennen, da es auf Wetterverhältnisse und Verfügbarkeit der Firmen ankomme. „Wir hoffen, dass wir bis Mitte Oktober durch sind.“

Brunnenablauf verstopft

Als Grund für die Sanierung des Pflasters nennt der Bauhofleiter: „Die Steine haben der Verkehrsbelastung nicht standgehalten.“ Damals sei das Stück nach dem Stand der aktuellen Technik erstellt worden. „Heute ist die Bauweise eine andere.“ Er hoffe zudem, dass die Pflasterung nun länger hält. In allen Bereichen sei der Durchgang für Fußgänger möglich.

Zusätzlich zu den Sanierungen kommt eine weitere Baustelle gleich nebenan dazu. In der Brunnengasse muss ein neuer Kanal mit rund 30 Metern Länge gelegt werden. Das betrifft den Abfluss des Brunnens am Marktplatz (wir berichteten). Der Grund dafür: Der Abfluss ist seit einiger Zeit verstopft, in den normalerweise das Wasser des Brunnens auf dem Marktplatz fließt.

Neues Rohr wird verlegt

Bisher hatte die Stadt versucht, die Verstopfung durch Reinigungs- und Spülversuche zu lösen. Jetzt muss als letzte Lösung der Abflusskanal, der in der Unterhainstraße in die Kanalisation fließt, neu eingebaut werden. Der verstopfte Ablauf in 3,50 Metern Tiefe werde dafür stillgelegt, damit das Wasser des Marktplatzbrunnens durch das neue Rohr wieder abfließen kann.

Erst dann könne auch der Brunnen auf dem Marktplatz wieder wie gewohnt sprudeln. Die Quelle, aus der das Wasser für den Brunnen stammt, schüttet etwas oberhalb der Brunnengasse 2 weiter. Das städtische Bauamt rechnet mit Kosten um die 40.000 Euro.

Derweil sind die Bauarbeiten zwischen dem Haus Waldenfels und dem Washingtonplatz abgeschlossen. Lediglich ein Geländer werde laut Auskunft des Bauhofleiters noch nachgerüstet.

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