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Nachgefragt
Unfallschwerpunkt bei Schondra wird beseitigt
Auf der Ortsverbindungsstraße Schondra-Schildeck kam es häufig zu Verkehrsunfällen. Ein Tempolimit gibt es seit Sommer 2024.
Auf der Ortsverbindungsstraße Schondra-Schildeck kam es häufig zu Verkehrsunfällen. Ein Tempolimit gibt es seit Sommer 2024. // Julia Raab
Schondra – Eine bekannte Gefahrenstelle wird endlich saniert. Wie wird die Sicherheit auf der problematischen Route verbessert?

Immer wieder kam es in der Vergangenheit auf der rund drei Kilometer langen Verbindungsstrecke zwischen Schondra und Schildeck, die unter der A7 durchführt, zu teils schweren Verkehrsunfällen. Der Oberbelag auf der Strecke sei in keinem guten Zustand mehr, hieß es schon lange. Für die Verkehrssicherheit auf der Ortsverbindungsstraße ist die Gemeinde zuständig, in diesem Fall die Marktgemeinde Schondra.  

Deshalb galt seit August 2024 eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde. „Damit und mit der Erneuerung der Führung in Abgrenzung zur Bankette hin konnten seitdem weitere schwere Unfälle verhindert werden“, sagt Bernold Martin auf Nachfrage der Redaktion. Dennoch bleibt eine Erneuerung der Fahrbahn nicht aus. 

Kosten für die Verbindungsstraße: 800.000 Euro

Seit März saniert das Straßenbauamt Schweinfurt die Staatsstraßen rund um Oberleichtersbach und Schondra. Auf diesen Zug ist die Marktgemeinde nun aufgesprungen. „Wir haben das Bauamt gebeten, die Sanierung der Gemeindestraße mit auszuschreiben“, so Martin. Die Kosten dafür trägt die Gemeinde. Rund 800.000 Euro Ausgaben bedeutet das, berichtet Martin.

Auf der Ortsverbindungsstraße Schondra-Schildeck kommt es häufig zu Verkehrsunfällen. Ein Tempolimit gibt es bisher nicht.
Auf der Ortsverbindungsstraße Schondra-Schildeck kommt es häufig zu Verkehrsunfällen. Ein Tempolimit gibt es bisher nicht. // Julia Raab

Eine Änderung der Straßenführung ist nicht geplant. Die Unfälle, so Martin, seien nicht auf die Kurven zurückzuführen. Dafür wird der Belag erneuert, Querrisse und Setzungen behoben und die Bankette und Leitpfosten neu gemacht. Das komplette, drei Kilometer lange Stück wird in Angriff genommen. Laut staatlichem Bauamt wird deshalb ab kommenden Montag, 22. September, die Gemeindeverbindungsstraße voll gesperrt. Voraussichtlich bis 17. Oktober dauert die Maßnahme an. 

Staatsstraße von12,8 Kilometern länge saniert

Das Staatliche Bauamt Schweinfurt schreibt: „Durch die gezielte Instandhaltung und Sanierung der Staatsstraßen im nördlichen Landkreis Bad Kissingen auf einer Gesamtlänge von rund 12,8 Kilometern wird die Lebensdauer des Streckennetzes verlängert und die Verkehrssicherheit maßgeblich erhöht.“ In den vergangenen Monaten wurden bereits mehrere Teilabschnitte ertüchtigt und wieder für den Verkehr freigegeben.

Was bisher gemacht wurde: 

Nachdem bislang die Staatsstraße 2790 um Untergeiersnest saniert wurde, laufen seit Juni die Erhaltungsarbeiten auf der Staatsstraße 2431 zwischen Unterleichtersbach und dem Ortsausgang Schondra. 

Erfolgreich instandgesetzt wurden demnach:

Die Staatsstraße 2790 ab Untergeiersnest bis Ortseingang Unterleichtersbach, die Staatsstraße 2790 südlich Untergeiersnest bis Ortseingang Untergeiersnest, die Staatsstraße 2790 von der Ortsdurchfahrt Oberleichtersbach bis Buchrasen sowie die Ortsdurchfahrt Schondra.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich insgesamt auf rund 2,1 Mio. Euro und werden für die Staatsstraßen vom Freistaat Bayern und für die Gemeindeverbindungsstraße vom Markt Schondra getragen.

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