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Arbeitsmarkt Main-Rhön
2334 Menschen im Landkreis Bad Kissingen ohne Arbeit
Arbeitsmarkt Main-Rhön
Die Agentur für Arbeit Schweinfurt hat die neuesten Arbeitsmarktzahlen für die Region Main-Rhön vorgelegt. // Dagmar Klumb/Symbolbild
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Bad Kissingen – Im Februar 2026 steigt die Arbeitslosenzahl in Bad Kissingen. Und: Die Betriebe melden weniger Ausbildungsstellen. Dennoch bleibt die Zahl der Ausbildungsstellen deutlich über der Bewerberzahl.
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Die Entwicklung am Arbeitsmarkt im Februar präsentiert sich stabil und folgt den für die Jahreszeit typischen Mustern. Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schweinfurt, hebt hervor: „Durch das winterliche Wetter sind auf dem Arbeitsmarkt positive Impulse ausgeblieben. Die Arbeitslosigkeit bewegt sich weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahresvergleich. Besonders auffällig ist hierbei die Dynamik im Bereich der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung (SGB III).

Exemplarisch steht hierfür der Landkreis Haßberge. Gegenüber dem Vorjahr haben wir hier einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 17,5 Prozent verzeichnen müssen. Umso wichtiger ist es, dass wir mit unserer Qualifizierungsoffensive auf die Bedarfe des Marktes reagieren und gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern sinnvolle Angebote für Betroffene Personen und Betriebe schaffen.“

Mehr als im Januar 2026, mehr als im Vorjahr

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Schweinfurt (Stadt Schweinfurt, Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Rhön-Grabfeld, Landkreis Haßberge, Landkreis Schweinfurt) im Februar 2026 minimal gestiegen. 10.223 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 41 Personen mehr (0,4 Prozent) als im Januar und 582 Personen beziehungsweise 6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote betrug 4,1 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie noch bei 3,9 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Bad Kissingen im Februar 2026 demnach gestiegen. 2334 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 37 Personen mehr (2 Prozent) als im Januar und 122 Personen beziehungsweise 6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,8 Prozent.

„Die konjunkturelle Schwäche und die Transformation der Wirtschaft zeigen ihre Auswirkungen am Arbeitsmarkt und nun leider auch am Ausbildungsmarkt. Während die Bewerberzahl relativ konstant zum Vorjahr bleibt, sehen wir einen sehr deutlichen Rückgang bei den von den Betrieben gemeldeten Ausbildungsstellen. Dennoch bleibt die Zahl der Ausbildungsstellen deutlich über der Bewerberzahl“, erläutert Richard Paul.

Blick auf den Ausbildungsmarkt

Im Bereich der Agentur für Arbeit Schweinfurt (Stadt Schweinfurt, Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Rhön-Grabfeld, Landkreis Haßberge, Landkreis Schweinfurt) waren bis Februar insgesamt 2119 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet (27 Personen (1 Prozent) weniger als im Februar 2025). Unter den gemeldeten befanden sich 350 Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Die regionalen Unternehmen haben bisher 2917 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (625 Stellen bzw. 18 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 73 Bewerber bzw. Bewerberinnen. 

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