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Mobilfunk
40 Meter hoch: Was soll der neue Riesenmast bringen?
40 Meter ist der neue Handymast bei Fuchsstadt hoch.
40 Meter ist der neue Handymast bei Fuchsstadt hoch. // Wolfgang Dünnebier
Fuchsstadt – Ein Funkmast überragt seit Kurzem das Gewerbegebiet am Ortsrand von Fuchsstadt. Wann die Antennen darauf in Betrieb gehen.

Viele Beschwerden gab es über schlechten Handyempfang in Fuchsstadt. Das soll nun anders werden. Von einem weithin sichtbaren Mast sollen künftig die Kundinnen und Kunden mehrerer Mobilfunkanbieter profitieren. Doch bis es so weit ist, wird es noch etwas dauern, teilt die DFMG Deutsche Funkturm GmbH auf Nachfrage dieser Redaktion mit. Dieses Unternehmen errichtet und betreibt die Infrastruktur für das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom.

In erster Linie sollen Telekom-Kunden von der Konstruktion profitieren. „Wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an“, so ein Pressesprecher der GmbH. Dies sorge dafür, dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen.

Montage war ein Kraftakt

Die Montage des 40 Meter hohen Mastes war ein Kraftakt. Dabei mussten mittels Autokran zwei Betonmastteile mit je 18 Metern Länge und dazu ein Stahlaufsatzrohr samt zwei Bühnen mit sechs Metern Länge zielgenau aufgerichtet werden. Die beiden größten Teile bringen es auf ein Gewicht von gut 18 beziehungsweise 14 Tonnen. Stabilität bringt ein zwei Meter tiefes Fundament. Der Standort nah am Ort sei deshalb funktechnisch gut geeignet, weil es keine Hindernisse zum Zentrum hin gibt. Zudem habe es sich angeboten, die Fläche zu mieten, weil dort der Mast gut anzubinden war.

Bis der Empfang besser wird, müssen sich Handynutzer allerdings noch etwas gedulden. „In der Regel geht ein Mobilfunkmast sechs bis zwölf Monate nach dem Bau in Betrieb und kann von den Kunden genutzt werden“, so der DFMG-Sprecher.

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