Den Aufbau eines neuen Standorts im Schweinfurter Hafen kündigt das Unternehmen Maincor Rohrsysteme an. Damit, so heißt es in einer Pressemitteilung, stärke das Unternehmen gezielt die Region Schweinfurt. Die Investition in Millionenhöhe zeige das langfristige Bekenntnis des Unternehmens zur Region und zur heimischen Produktion.
Der neue Standort entsteht laut Mitteilung unweit der Firmenzentrale und umfasst rund 7500 Quadratmeter Nutzfläche. Maincor reagiere damit auf die steigende Nachfrage und baue gleichzeitig seine regionalen Kapazitäten für Produktion, Vertrieb und Logistik weiter aus. Durch optimierte Abläufe, kürzere Wege und den Einsatz energieeffizienter Technologien schaffe das Unternehmen die Grundlage für eine nachhaltigere und zukunftsorientierte Produktionsstruktur, heißt es weiter.
Ein Zeichen für „Made in Germany“
„Der Aufbau des neuen Fertigungsstandorts ist ein zentraler Baustein des Programms Fabrik 2030“, wird Tobias Kuhn, Geschäftsführer Industrie, in der Mitteilung zitiert. „Damit erweitern und optimieren wir nicht nur unsere Kapazitäten, sondern steigern auch nachhaltig Produktivität und Effizienz.“
Gleichzeitig setze Maincor ein klares Zeichen für „Made in Germany“. Und, so Kuhn: „Die Investition zeigt das weltweite Wachstumspotenzial der Branche und unser Vertrauen auf die Kompetenz sowie das Engagement der Maincor-Belegschaft“.
Der Ausbau der Produktions- und Logistikkapazitäten ermögliche eine noch engere Verzahnung von Entwicklung, Fertigung und Kundenversorgung – „ein entscheidender Faktor, um auch künftig zuverlässig, flexibel und marktnah zu agieren“, so Kuhn.
70 neue Arbeitsplätze in Schweinfurt
Laut Mitteilung sollen 70 neue Arbeitsplätze entstehen. Damit, so heißt es, gebe das Unternehmen nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein gesellschaftliches Signal: Man investiere bewusst in qualifizierte Fachkräfte vor Ort und stärke die Arbeitsmarktstruktur der Region Schweinfurt.
Die Fertigstellung des neuen Standorts sowie der Produktionsbeginn sind für den Sommer 2026 geplant, so die Mitteilung. Bewerbungen für die neuen Arbeitsplätze seien willkommen.
Aktuell laufen die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten. Der Komplex soll so ausgelegt werden, dass er den wachsenden Anforderungen an Effizienz, Umweltverträglichkeit und Flexibilität gerecht wird, heißt es weiter. Gleichzeitig werde hier das Projekt „Akademie Gebäudetechnik“ mit Hochdruck vorangetrieben. Geplant seien Schulungs-, Seminar- und Ausstellungsräume, gemeinsam mit Partnern aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche. Dies eröffne „weitere spannende Perspektiven“. (kab)











