0
Haushalt
Keine Kissinger Kommune bekommt 2024 Stabilisierungshilfe
Euroscheine
Heuer gibt es keine Stabilisierungshilfe für Münnerstadt oder Bad Brückenau. // Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
Landkreis Bad Kissingen – Die Stabilisierungshilfe ist eine Unterstützung des Freistaates für finanzschwache Kommunen. In diesem Jahr gehen die Kommunen im Landkreis Bad Kissingen leer aus.

„Für das aktuelle Jahr 2024 erhalten 23 Kommunen in Unterfranken rund 13 Millionen Euro an staatlichen Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Freitag, 8. November, in einer Pressemeldung mit. Vom Landkreis Bad Kissingen ist keine Kommune dabei. Weder Bad Brückenau, das bereits im Jahr 2023 leer ausging, noch Münnerstadt, das 2023 2,1 Millionen Euro erhielt. Bad Kissingen, das vergangenes Jahr noch 2,3 Millionen Euro erhielt, hatte sich aufgrund einer guten Haushaltslage gar nicht um die Stabilisierungshilfe beworben. 

Münnerstadts Bürgermeister Michael Kastl (CSU) blickt mit dieser Nachricht auf den Finanzausschuss, der am Montag, 11. November, den Haushalt bespricht. Der bereits geplante Haushalt müsse nun um zwei Millionen Euro erleichtert werden. "Das wird sicherlich in den kommenden Wochen ein bestimmendes Thema sein", sagt er.

Mit den Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen leistet der Freistaat wichtige Hilfe zur Selbsthilfe für die finanzschwächeren Gemeinden, Städte und Landkreise, heißt es weiter in der Pressemeldung. Vor allem strukturschwache sowie von der Demografie besonders betroffene Kommunen im ländlichen Raum erhalten so neue Handlungsspielräume und eine effektive Unterstützung bei der Konsolidierung ihrer Haushalte.  

Die höchsten Einzelzuweisungen in Unterfranken empfangen die Landkreise Rhön-Grabfeld und Haßberge mit je 2,9 Millionen Euro und die Stadt Bad Königshofen im Grabfeld mit 1,33 Millionen Euro.

Inhalt teilen
  • kopiert!