Wer dieser Tage durch Premich fährt, kann deutlich erkennen, dass sich auf dem Baugrundstück für den zukünftigen Tante-Enso-Laden bereits einiges getan hat. In den vergangenen Wochen wurde der Baugrund vorbereitet, das Gebäude eingemessen und der Platz für die Bodenplatte vorbereitet.
Genehmigung und Zeitplan
„Nachdem der Bauplan Ende Mai vom Landratsamt Bad Kissingen genehmigt wurde, haben wir sofort die Initiative ergriffen“, berichtet Ortssprecher Eugen Edelmann. Und er ergänzt: „Unser Ziel ist, dass die Bodenplatte bis Mitte August fertiggestellt ist und im September die Fertigteile für das Gebäude geliefert werden.“
Diesen Zeitplan bestätigt auch Niels Pahlitzsch von 3S Systembau aus Göttingen, der als Baubetreuer den Rohbau bis zur Fertigstellung des Tante Enso Ladens in Premich begleitet. Auf einer Grundfläche von rund 300 Quadratmetern entsteht ein modernes System-Fertigbau-Gebäude aus Beton und Stahl.
Für den Rohbau veranschlagt Pahlitzsch etwa drei Wochen Bauzeit. Direkt im Anschluss beginnt der Innenausbau – das ehrgeizige Ziel: Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Bei der aktuellen Baubesprechung war auch Michael Burghardt von KEBO Auerbach vor Ort, der für die Bodenplatte verantwortlich ist. Derzeit stehen neben der Bodenplatte auch die Anschlüsse an das Kanal- und Wasserleitungsnetz sowie die Stromversorgung im Fokus.
Mitgestaltung und Co-Creation
Wann der neue Laden eröffnet, liegt letztlich bei der Enso-Gruppe. Im Hintergrund wird dort bereits intensiv an der Gestaltung des künftigen Ladens gearbeitet. Dabei setzt Tante Enso bewusst auf die Beteiligung der Premicherinnen und Premicher: „Mitbestimmen in der Co-Creation“ lautet das Motto.
Bislang sind bei der Tante Enso Gruppe bereits 159 Co-Creation-Fragebögen eingegangen. „Damit habt ihr die 150er-Marke geknackt! Aber da geht bestimmt noch mehr“, heißt es auf der Webseite der Enso-Gruppe. „Während draußen geplant und gebaut wird, könnt ihr das Innenleben mitgestalten: Welche personalbesetzten Öffnungszeiten wünscht ihr euch? Welche Farben sollen dominieren? Welche regionalen Produkte dürfen nicht fehlen?“
Die Bürgerinnen und Bürger haben somit die Möglichkeit, ihren Tante Enso Laden ganz nach den Bedürfnissen in Premich mitzugestalten. Hier geht es direkt zum Fragebogen.
Appell zur Beteiligung
Eugen Edelmann betont: „Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen mitmachen, damit die Kreativität und die Wünsche vieler berücksichtigt werden.“















