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Nach heftigem Gewitter
Flammeninferno in Oberfranken: Brandermittler schließen Arbeit vor Ort ab
Lichtenfels: Großbrand schockt Anwohner und Mitarbeiter - "beängstigend"
Eine Vielzahl von Einsatzkräften führte in Lichtenfels einen massiven Außenangriff, unter anderem auch über zwei Drehleitern, durch. Eine Lagerhalle für Särge stand lichterloh in Flammen. // Feuerwehr Lichtenfels
Lagerhalle mit Särgen ausgebrannt
01.07.2026, Bayern, Lichtenfels: Blick in eine ausgebrannte Lagerhalle. In der Nacht ist es zu einem Brand in der Lagerhalle mit Särgen gekommen. Die Ursache ist bislang unbekannt. Der Schaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei einer Million Euro. Foto: Daniel Vogl/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ // Daniel Vogl (dpa)
B173 bei Lichtenfels: Großbrand von Sarghalle
Ein Großbrand beschäftigt die Einsatzkräfte im Landkreis Lichtenfels seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs (01.07.2026). Um kurz vor 1 Uhr wurde eine brennende Lagerhalle im Lichtenfelser Ortsteil Trieb gemeldet. Bereits aus weiter ferne war der Feuerschein zu erkennen. Eine Rund 100 Meter lange Halle eines Großhändlers für Trauerbedarf voller Särge stand lichterloh in Flammen. Mit einem umfangreichen Löschangriff von allen Seiten und Mittels zweier Drehleitern gelang es den rund 250 Einsatzkräften das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Bei der Brandlast handelt es sich um geschätzt tausende Särge und Sargeinlagen. Das Dach der Halle ist im Brandverlauf größtenteils eingestürzt. Um den Brand im Inneren zu löschen, wurde ein Löschroboter aus Altenkunstadt an die Einsatzstelle gerufen. Mit dem Spezialgerät gelang der Feuerwehr auch von innen zu löschen. Was den Brand ausgelöst hat ermittelt jetzt die Kriminalpolizei Coburg. Der Inventarschaden wird bereits auf mindestens eine Million Euro beziffert. Für die Löscharbeiten wird es im Berufsverkehr zu massiven Problemen kommen. Die B173 wird noch für einige Stunden gesperrt bleiben.  Foto: NEWS5 / Ferdinand Merzbach Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/42396 // NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)
B173 bei Lichtenfels: Großbrand von Sarghalle
Ein Großbrand beschäftigt die Einsatzkräfte im Landkreis Lichtenfels seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs (01.07.2026). Um kurz vor 1 Uhr wurde eine brennende Lagerhalle im Lichtenfelser Ortsteil Trieb gemeldet. Bereits aus weiter ferne war der Feuerschein zu erkennen. Eine Rund 100 Meter lange Halle eines Großhändlers für Trauerbedarf voller Särge stand lichterloh in Flammen. Mit einem umfangreichen Löschangriff von allen Seiten und Mittels zweier Drehleitern gelang es den rund 250 Einsatzkräften das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Bei der Brandlast handelt es sich um geschätzt tausende Särge und Sargeinlagen. Das Dach der Halle ist im Brandverlauf größtenteils eingestürzt. Um den Brand im Inneren zu löschen, wurde ein Löschroboter aus Altenkunstadt an die Einsatzstelle gerufen. Mit dem Spezialgerät gelang der Feuerwehr auch von innen zu löschen. Was den Brand ausgelöst hat ermittelt jetzt die Kriminalpolizei Coburg. Der Inventarschaden wird bereits auf mindestens eine Million Euro beziffert. Für die Löscharbeiten wird es im Berufsverkehr zu massiven Problemen kommen. Die B173 wird noch für einige Stunden gesperrt bleiben.  Foto: NEWS5 / Ferdinand Merzbach Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/42396 // NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)
Lichtenfels – Eine Lagerhalle voller Holzsärge ist in der Nacht auf Mittwoch (1. Juli 2026) niedergebrannt. Als das Feuer ausbrach, lag eine riesige Gewitterzelle über der Region. Trotzdem vermutet die Polizei nicht nur Blitzschlag als Brandursache.
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Update 02.07.2026, 14.11 Uhr: Ausgebranntes Sarglager - "Zerstörungsgrad ist sehr groß"

Was hat zu dem Flammeninferno in einem Lager für Holzsärge in Lichtenfels geführt? Für den heutigen Tag haben die Brandermittler ihre Arbeit vor Ort abgeschlossen. "Der Zerstörungsgrad ist sehr groß", sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken im Gespräch mit inFranken.de. "Da bedarf es einiger Untersuchungen, um die Brandursache zu ermitteln."

War es ein Blitzschlag, weil zum Alarmzeitpunkt ein heftiges Unwetter über die Region zog? Oder war es gar Brandstiftung? Die Polizei teilt mit, dass die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen gehen. Am morgigen Freitag (3. Juni 2026) werde es eine weitere polizeiliche Begehung des Brandortes im Lichtenfelser Ortsteil Trieb geben. Mit einer abschließenden Aussage zur Brandursache sei frühestens kommende Woche zu rechnen, so die Polizei.

Update 02.07.2026, 10.18 Uhr: Ermittler sind am ausgebrannten Sarglager

Brandermittler und ein Gutachter sind zur Stunde (2. Juli 2027) vor Ort und suchen nach der Ursache für das verheerende Feuer, bei dem die Lagerhalle für Holzsärge im Lichtenfelser Ortsteil Trieb komplett ausgebrannt ist. Das teilt das Polizeipräsidium Oberfranken auf Anfrage von inFranken.de mit. 

Eingegangen war der Feueralarm in der Nacht auf Mittwoch (1. Juli) um 0.42 Uhr. Genau zu diesem Zeitpunkt war eine heftige Gewitterzelle quer über Oberfranken gezogen - auch über Lichtenfels. Auf der Seite Blitzortung.org ist zu sehen, wie sich das Gewitter mit unzähligen Blitzen, aus Südwesten kommend, am Dienstag gegen 23 Uhr Oberfranken erreicht. Zwischen 0.30 und 1 Uhr am Mittwoch hatte sie auch über dem Landkreis Lichtenfels gelegen.

Das Flammeninferno an der Lagerhalle hatte in der Brandnacht viele Anwohner aufgeschreckt. "Richtig krass, ich wohne direkt nebenan. Das war echt beängstigend für mich und die Kinder", kommentierte eine Augenzeugin den Großbrand in den sozialen Medien.

Update vom 01.07.2026, 9.15 Uhr: Feuerwehrmann erleidet Verbrennungen bei Großbrand

Das Feuer verursachte einen hohen Sachschaden, wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt. Gegen 0.40 Uhr gingen laut Polizei die ersten Notrufe zu dem Brand in der Abtswiesenstraße ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Lagerhalle bereits in Vollbrand. Die alarmierten Feuerwehren aus der Region rückten mit einem Großaufgebot an und begannen umgehend mit den umfangreichen Löscharbeiten, heißt es.

Im Verlauf des Einsatzes erlitten vier der rund 260 Feuerwehrleute leichte Verletzungen, wie das Präsidium berichtet. Drei Einsatzkräfte klagten aufgrund der hohen Temperaturen über Kreislaufprobleme, ein weiterer Feuerwehrmann zog sich leichte Verbrennungen zu, so die Bilanz. "Durch die Hitze wurde zudem ein Feuerwehrfahrzeug beschädigt. Eine Gefahr für unbeteiligte Personen bestand nach bisherigen Erkenntnissen nicht", schreibt die Polizei. 

In dem Gebäude waren demnach überwiegend Holzsärge gelagert. Der entstandene Sachschaden werde derzeit auf einen niedrigen siebenstelligen Betrag geschätzt. Aufgrund der andauernden Löscharbeiten bleibe die Bundesstraße 173 im Bereich der Ortsdurchfahrt Trieb weiterhin gesperrt (Stand: 9.15 Uhr). Eine großräumige Umleitung sei eingerichtet. Aktuell werde das Gebäude "mit schwerem Gerät teilweise abgetragen, um weitere Glutnester erreichen und löschen zu können". Die Kriminalpolizei Coburg habe die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache übernommen. Die Untersuchungen am Brandort können jedoch erst nach Abschluss der Löscharbeiten beginnen.

Erstmeldung vom 01.07.2026, 6.45 Uhr: Lagerhalle in Lichtenfels brennt - wegen Feuerwehreinsatz weiter Sperrung auf B173

In der Nacht auf Mittwoch, dem 1. Juli 2026, ist es im Lichtenfelser Ortsteil Trieb zu einem Großbrand in einer Lagerhalle gekommen. Nach Angaben von Lutz Schneiden, Kreisbrandmeister im Landkreis Lichtenfels, wurde die Feuerwehr um 0.42 Uhr alarmiert.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe die Lagerhalle in Vollbrand gestanden, berichtete Schneider gegenüber News5. "Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte konnten schon feststellen, dass die Lagerhalle in Vollbrand steht", schilderte der Kreisbrandmeister die Lage vor Ort. Umgehend sei die Löschwasserversorgung aufgebaut worden, sowohl aus dem öffentlichen Hydrantennetz als auch aus nahegelegenen Gewässern.

Schneider erklärt weiter: "Dann haben wir mit zwei Drehleitern versucht, das Feuer unter Gewalt zu bringen. Das haben wir dann auch geschafft." Besondere Vorsicht sei geboten gewesen, weil durch die Nähe zu den Flammen sogar die eigenen Feuerwehrfahrzeuge gekühlt werden mussten. "Auch die eigenen Feuerwehrfahrzeuge mussten gekühlt werden, weil wir hier aufgrund der Verhältnisse sehr nahe dran stehen mussten", so Schneiden weiter. Der Brand konnte laut Angaben des Kreisbrandmeisters unter Kontrolle gebracht werden, Nachlöscharbeiten liefen am Morgen noch.

Sichtbehinderungen und Rauch noch am frühen Morgen

In dem betroffenen Gebäude seien laut Schneiden vor allem Bestattungsbedarf, wie Särge und Inlays, gelagert gewesen. Aus der schnellen Ausbreitung des Feuers schließt der Einsatzleiter, dass das Lager vermutlich voll gewesen sei. "Für den Berufsverkehr wird es Einschränkungen geben. Wir bemühen uns aber, die Straße zumindest zum Teil wieder freizumachen", versicherte Schneider in der Nacht. Um den Brand im Inneren zu löschen, wurde auch ein Löschroboter aus Altenkunstadt an die Einsatzstelle gerufen.

Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 6.45 Uhr) ist die B173 zwischen Zettlitzer Kreuzung und Lichtenfels-West in beide Fahrtrichtungen gesperrt, wie es in der offiziellen Staumeldung heißt. Wegen des Feuerwehreinsatzes sind weiterhin Sichtbehinderungen durch Rauch zu erwarten. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Lastwagen wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

 

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