Haus gerettet
Weismain: Brand geht noch glimpflich aus
Weithin sichtbar war die Rauchentwicklung bei dem Brand in Weismain.
Weithin sichtbar war die Rauchentwicklung bei dem Brand in Weismain.
Dieter Radziej
Die Stützpunktwehren beim Löschen.
Die Stützpunktwehren beim Löschen.
Dieter Radziej
F-Signet von Dieter Radziej Fränkischer Tag
Weismain – In Weismain stand am Montagabend ein Carport in Flammen.

Eigentlich hätte Ostern recht beschaulich zu Ende gehen können, doch dann wurden am letzten Feiertag die Rettungskräfte am Obermain trotzdem wieder gefordert. Ein brennendes Gebäude und die Auswirkungen des Feuers in der Schönfelder Straße bzw. Abt-Knauer-Straße von Weismain sorgten am späten Abend des Ostermontags für einen Feuerwehr-Großeinsatz.

Gegen 20 Uhr waren die Rettungskräfte alarmiert worden; wie die Polizei informierte, hatte der 84-jährige Hausbewohner den Vollbrand seines angrenzenden Carports per Notruf gemeldet. Dabei war im dunklen Abendhimmel von weitem schon eine helle Rauchsäule erkennbar und der Einsatzort für die Feuerwehrleute damit lokalisiert. Sehr rasch war die Stützpunktwehr Weismain zur Stelle und nahm die Brandbekämpfung auf.

Qualm greift auf Wohnhaus über

Allerdings erforderte die Situation weitere Anstrengungen, denn die Rauchentwicklung war so stark, dass der Qualm auf das nebenan liegende Wohnhaus übergriff und sich in den Wohnräumen und im Treppenhaus ausbreitete. Laut Polizei hatten die Flammen inzwischen auf das freistehende Einfamilienhaus übergegriffen und den Dachstuhl beschädigt.

Für die Einsatzkräfte stand von Anbeginn an die Personenrettung im Mittelpunkt. Mehrere verletzte Menschen wurden in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben. „Glücklicherweise blieben Bewohner und Einsatzkräfte unverletzt“, informierte am Dienstag die Polizei.

Viele Glutnester im Holz

Währenddessen ging die Brandbekämpfung weiter. Neben der Wehr aus Weismain wurden noch die Stützpunktwehren aus Altenkunstadt und Burgkunstadt, Letztere auch mit der Feuerwehrdrehleiter, hinzugerufen. Obwohl in der verschachtelten und überwiegend aus Holz bestehenden Gartenhütte einige Anstrengungen erforderlich waren, bis die letzten Glutnester abgelöscht waren, ging das Löschen problemlos vonstatten.

Noch am Abend nahmen Beamte der Kriminalpolizei Hof die ersten Ermittlungen auf. Der entstandene Sachschaden reicht nach erster Schätzung der Polizei bis in den sechsstelligen Eurobereich.

Die gesamte Einsatzstelle im Innerortsbereich war während des Löschens und der Personenrettung von der Feuerwehr abgesperrt worden.

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