Volkslauf
Obermain-Marathon: Neuauflage nach Corona-Pause
Der nach zweijähriger, pandemiebedingter Auszeit nun unter geänderten Rahmenbedingungen wieder stattfindende Obermain-Marathon verbindet Sportler aller Altersgruppen.
Der nach zweijähriger, pandemiebedingter Auszeit nun unter geänderten Rahmenbedingungen wieder stattfindende Obermain-Marathon verbindet Sportler aller Altersgruppen.
Foto: Mario Deller
Bad Staffelstein – Zum 16. Mal findet am Sonntag der Obermain-Marathon statt. Über drei Distanzen gehen fast 1200 Teilnehmer an den Start.

Am Sonntag ist es wieder soweit, die Corona-Zwangspause ist zu Ende: Der Obermain-Marathon ist zurück. Nach 15 ununterbrochenen Auflagen fällt am 10. April zum 16. Mal der Startschuss zu einer der größten Laufveranstaltungen der Region.

Abgespecktes Programm

Mit abgespecktem Teilnehmerkontingent und mit einigen Änderungen in den Rahmenbedingungen steigt nach zweijähriger Auszeit das Comeback. Bei den auf jeden Fall über tausend Teilnehmern, die dann die 12,5-Kilometer-Strecke, den Halbmarathon oder den sehr anspruchsvollen Obermain-Marathon absolvieren werden, dürften die notwendigen Anpassungen die Vorfreude aber kaum schmälern.

Altersspanne der Starter ist groß

Die Zwangspause änderte nichts an der sportlichen Zugkraft der Laufveranstaltung, wie ein Blick auf die Liste der gemeldeten Athleten deutlich macht. Heimische Lauf-Urgesteine wie Werner Freitag, Petra Kurpanik und Bernhard Hümmer werden die Laufschuhe schnüren. Und der Laufsport vereint die Generationen. So wird sich ein 20-jähriger Jungspund vom TSV Staffelstein genauso auf die Halbmarathonstrecke begeben wie der nimmermüde Berthold Wolf, der – Jahrgang 1942 – noch immer große Freude an der Bewegung hat.

Die Marathonstrecke ist höchst anspruchsvoll. Wenn die Läufer an der Adelgundiskapelle  (Bild) auf dem Plateau des Staffelbergs vorbeilaufen haben sie schon die Anstiege nach Kloster Banz und Vierzehnheiligen in den Beinen.
Die Marathonstrecke ist höchst anspruchsvoll. Wenn die Läufer an der Adelgundiskapelle (Bild) auf dem Plateau des Staffelbergs vorbeilaufen haben sie schon die Anstiege nach Kloster Banz und Vierzehnheiligen in den Beinen.
Foto: Mario Deller

Wie groß das Renommee des Obermain-Marathons ist, lassen vor allem die Meldungen für die 42,195 Kilometer lange Strecke mit den knackigen Anstiegen zum Staffelberg, nach Vierzehnheiligen und nach Kloster Banz erkennen. So reisen Marathonis aus ganz Bayern, Thüringen und aus Hessen an. Mit dabei auch Karl-Wolfgang Baumgarten, der auf Madeira jüngst seinen 500. Marathon absolvierte.

Über 1150 Anmeldungen

Bis kurz vor Anmeldeschluss am Mittwoch haben sich etwa 1150 Athleten für die drei Distanzen angemeldet. Die Kontingente waren auf 300 Startplätze für den Marathon, 800 für den Halbmarathon sowie 350 für den 12,5-Kilometer-Lauf begrenzt.

Gestartet wird wie gewohnt in der Bischof-von-Dinkel-Straße.
Gestartet wird wie gewohnt in der Bischof-von-Dinkel-Straße.
Foto: Mario Deller

Für alle Läufe fällt der Startschuss an der Bischof-von-Dinkel-Straße – für den Marathon um 8.30 Uhr, den Halbmarathon um 8.45 Uhr und den 12,5-Kilometer-Lauf um 9 Uhr.

Startunterlagen

Die Abholung der Startunterlagen ist an der Adam-Riese-Halle sowie vor der Peter-J.-Moll-Halle am Samstag zwischen 16 und 18.30 Uhr sowie am Sonntag zwischen 7 und 8 Uhr möglich. Jeder Teilnehmer muss seine Startunterlagen unter Vorlage der Anmeldebestätigung selbst abholen.

Freier Eintritt in der Obermain-Therme

Unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften gibt es in der Peter-J.-Moll-Halle Dusch- und Umkleidemöglichkeiten und wohl auch in der Adam-Riese-Halle. Im übrigen erhalten alle Teilnehmer unter Vorlage ihrer Startnummer am Samstag oder Sonntag freien Eintritt in die Obermain-Therme.

Der Marathon-Gottesdienst am Samstagabend wird nicht stattfinden. „Ich bin aber zuversichtlich, dass dies im kommenden Jahr wieder möglich ist“, sagt Hauptorganisator Karl-Heinz Drossel, der schon jetzt den unzähligen Helfern dankt. Auch die „wirklich sehr gute Zusammenarbeit mit Landrat, Bürgermeister und allen weiteren Beteiligten“ lobt der Macher aus Ebensfeld.

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