Playmobil-Figur
Sympathieträgerin für das Flechthandwerk
Die Playmobil-Flechterin dürfte nicht nur Sammler erfreuen.
Die Playmobil-Flechterin dürfte nicht nur Sammler erfreuen.
Playmobil
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
LKR Lichtenfels – Der Bundesinnungsverband des Flechthandwerks freut sich über das Erscheinen der Korb- und Flechtwerkgestalterin bei Playmobil.

Die sympathische, 7,5 cm große Figur mit flotter Frisur trägt Arbeitshosen, Stiefel und ein rotes Shirt mit dem Logo des Bundesinnungsverbandes. In den Händen hält sie einen fertigen Korb und ihr Arbeitswerkzeug, ein Messer. Tatsächlich braucht es kaum mehr zur Ausübung dieses Berufs. Flechten ist Handwerk im ursprünglichsten Sinn und zählt zu den ältesten handwerklichen Tätigkeiten der Menschheit. Flechttechniken und Wissen um Materialien wurden verfeinert und weiterentwickelt. Auf die Auszeichnung als Immaterielles Kulturerbe ist der Bundesinnungsverband stolz. Zum ersten Mal leistet er sich einen Werbeartikel dieser Art, um auf das schöne, vielseitige und ebenso traditionelle wie zukunftsweisende Handwerk aufmerksam zu machen. Korb- und Flechtwaren entstehen aus schnell nachwachsenden Rohstoffen und können regional ohne viel Engergieaufwand produziert werden.

Auflage von 25.000 Stück

Die Figur ist in einer Auflage von 25.000 ab 23. Januar über den Bundesinnungsverband erhältlich. Näheres auch unter faszination-flechten.de. Der Shop der Lebenshilfe Schwabach-Roth steht als Versand-Partner zur Seite. Einzelne Mitgliedsbetriebe sowie das Deutsche Korbmuseum in Michelau führen die Figur ebenfalls. Der Packung ist ein Booklet mit Informationen rund um das Handwerk beigelegt. Mit dem Kauf wird die Verbandsarbeit unterstützt. Ein sammelbegeistertes Vorstandsmitglied hatte den Kontakt zur Produktionsfirma Geobra Brandstätter (Playmobil) hergestellt.

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