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Kommunaler Ordnungsdienst
Mysteriöser Kanufund und Probleme mit Radfahrern
Rad- und Scooterfahrer im Blick: Gemeinsam Kontrolle von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst im vergangenen Jahr in der Fußgängerzone.
Rad- und Scooter-Fahrer im Blick: gemeinsame Kontrolle von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst im vergangenen Jahr in der Fußgängerzone. // Archivfoto Ben Kiesel/Stadt
Signet des Fränkischen Tags von Saale-Zeitung/ksk
Bad Kissingen – Seit September 2025 gibt es den Kommunalen Ordnungsdienst in Bad Kissingen. Nun hat die Stadt die Bilanz für den arbeitsreichen Februar veröffentlicht. Das steht drin.
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Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) trägt zur öffentlichen Sicherheit in Bad Kissingen bei. Das zeigt auch die Monatsbilanz für Februar, die die Stadtverwaltung nun veröffentlicht hat. Seit der Umstrukturierung des Verkehrsüberwachungsdienstes (VÜD) zum Kommunalen Ordnungsdienst im September 2025 kontrolliert das uniformierte Team Stadtrecht, stärkt die Präsenz und dient als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger.​

Ruhige Sicherheitslage in Bad Kissingen

„Die Februar-Bilanz weist eine stabile Sicherheitslage aus“, heißt es in der Mitteilung. Die Faschingstage vom 12. bis 17. Februar verliefen ohne Störungen oder Beschwerden. Bei einem Wintereinbruch ahndete der KOD 42 Verstöße gegen die Räum- und Streupflicht. 

Streifgänge fanden an 21 Tagen statt, mit Schwerpunkt in der Innenstadt. Dabei prüfte der KOD unter anderem Absicherungen beim Glasfaserausbau und überwachte die Schulwegsicherheit an der Sinnbergschule, der Realschule und dem Gymnasium.​

Der KOD handelt in vielen Fällen kooperativ und weiterleitend, wie es weiter heißt. So meldete er unter anderem eine Taubenfutterstelle an den Betreuer des Taubenschlags. Die Information über ein herrenloses Kanu auf der Saale wurde an das Wasserwirtschaftsamt und die Wasserwacht weitergegeben. Ein Hinweis auf illegale Prostitution führte in Zusammenarbeit mit der Kripo zur Erhebung eines Zwangsgeldes und zur Einleitung eines Untersagungsverfahrens. 

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Widerstand bei Rad- und Scooter-Fahrern

Herausfordernd bleibt weiterhin das Verhalten mancher Rad- und Scooter-Fahrer in der Fußgängerzone. Während Verwarnungen wegen Falschparkens meist akzeptiert werden, verweigern Rad- und Scooter-Fahrer häufiger die Angabe ihrer Personalien, sodass Unterstützung durch die Polizei notwendig wird. In Kooperation mit der Polizei kann der Ordnungsdienst die Maßnahmen jedoch erfolgreich abschließen.

Auch nach Verwarnungen gehen regelmäßig Beschwerden und Nachfragen beim Team ein. Um Regelverstöße zu reduzieren und die Einhaltung der Vorgaben zu verbessern, werden gemeinsame Aktionen mit der Polizei fortgeführt.

Zudem werden Bürgerhinweise zeitnah geprüft und umgesetzt. So beauftragte der Kommunale Ordnungsdienst im Februar unter anderem die Entsorgung von Abfällen in Grünanlagen.

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