Das Konzept der altbekannten Gesundheitsmesse hat sich in diesem Jahr verändert. Aus dem Wochenende mit verschiedenen medizinischen Ausstellern wurde ein ganzer Monat. Rund um das Thema Gesundheit war in diesen vier Wochen einiges geboten: Neben Fachvorträgen, Ausstellungen und Führungen präsentierten sich Unternehmen, aber auch die Bad Kissinger Vereine.
Einiges wird optimiert
„Die Entwicklung von den Gesundheitstagen zu den Gesundheitswochen ist geglückt: Bad Kissingen hat sich zu seinem Kernthema Gesundheit umfassend präsentiert“, sagt Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD). Im nächsten Jahr soll daran angeknüpft werden, einiges wird allerdings noch optimiert.
Das Konzept Gesundheitswochen sei von der Stadt komplett neu entwickelt worden. Ziel des Oberbürgermeisters war es, den Gesundheitsstandort Bad Kissingen umfassend darzustellen. „Das diesjährige Veranstaltungsjahr hat dazu wertvolle Erkenntnisse geliefert, auf denen wir aufbauen werden“, schreibt Pressesprecher Thomas Hack.
Die Planungen von Inhalt und Konzept für das kommende Jahr soll in den nächsten Wochen aufgegriffen werden, es werde noch weiter verfeinert und aktualisiert. Denn: „ Für das erste Jahr sind wir sehr mit dem Ergebnis zufrieden. Die Beteiligung der Vereine, der Unternehmen und Institutionen war sehr gut.“
Größerer zeitlicher Vorlauf
Die Besucherzahlen seien bei jedem Programmpunkt unterschiedlich gewesen. Einige der Veranstaltungen hätten eine große Menge Zuschauer angelockt, andere wiederum weniger. „Das liegt auch immer sehr am individuellen Thema und an den Bemühungen der Veranstalter, die eigenen Veranstaltungen zu promoten“, betont Hack.
Für das nächste Jahr sei geplant, die Veranstalter vor allem beim Thema Werbung im Rahmen der städtischen Möglichkeiten mehr zu unterstützen. Und: Der zeitliche Vorlauf ist größer. „Schon jetzt können die Veranstalter ganz einfach den Gesundheitswochen-Kalender für Mai 2024 befüllen und ihre Veranstaltungen sind dann elf Monate bereits für jedermann sichtbar!“ Auch über ein gedrucktes Programm werde aktuell nachgedacht.
Dezentrales Konzept
Vorteil der Gesundheitswochen: Früher sei die Anzahl der Messeanbieter unüberschaubar gewesen und hätte teilweise nichts mit Bad Kissingen zu tun gehabt. Das ist mit dem neuen, dezentralen Konzept nun anders. Jeder Gesundheitsanbieter bekommt die Möglichkeit, sich vor Ort in den eigenen Räumlichkeiten, online oder mit einem Open-Air Sport oder Entspannungsangebot zu präsentieren.
Und: „Orte, an die man sonst nicht gelangt, wie das ehemalige Kurhausbad und der Neumannflügel oder die Räumlichkeiten von Geratherm Respiratory GmbH, konnten besichtigt werden.“ Die Kosten von ungefähr 15.000 Euro seien auf mehrere Budgets aufgeteilt, da es sich bei den Gesundheitswochen um eine Kombination aus Vereinsarbeit, Sportlerehrung, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung handle. „Davon muss man Kompensationen wie zum Beispiel die Nacht des Sports oder die Sportlerehrung in Abzug bringen, so dass der Kostenaufwand letztlich bei einer vierstelligen Summe liegt.“
Positives Feedback der Vereine
Auch der Organisationsaufwand sei überschaubar gewesen, da sich die Veranstaltungen nicht mehr nur auf ein Wochenende beschränkt haben. „Organisatorisch ist es für manche Vereine und Veranstalter einfacher, da Sie vorhandene Termine wie offenes Training einplanen können.“
Und: Vor allem die Vereine freuten sich über die Einbindung in die Gesundheitswochen. Einige hätten sich direkt danach bei der Stadt gemeldet und ein positives Feedback abgegeben. Viele wissen schon jetzt, dass sie auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchten. Die Stadt ist sich bewusst: „An einigen Stellen müssen sicherlich noch Feinabstimmungen vorgenommen werden, aber das Grundkonzept steht.“
Der im Vorfeld gedrehte Image-Film ist unter www.youtube.com/channel/UCROq4gglAboZpZMmoukHrng zu sehen.
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