Die Exkursion unter Leitung der Praxisbeauftragten Prof. Pamela Heise beinhaltete mehrere Vorträge sowie ein Heilwassertasting.
Die Veranstaltung brachte den Studierenden Bad Kissingen als Gesundheitsstandort näher und gab ihnen einen Einblick in das, was verschiedene Akteure gemeinsam hierzu beitragen. Einblicke in die Besonderheiten Bad Kissingens.
Prävention und Rehabilitation
Sylvie Thormann, Kurdirektorin und Geschäftsführerin der Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen GmbH, hieß die Teilnehmenden im Eckrisalit des historischen Luitpoldbades willkommen: „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele junge Menschen für den Bereich Gesundheitsförderung interessieren.“ Das Bayerische Staatsbad biete den Gästen eine Vielzahl an Angeboten rund um die Themen Gesundheit, Prävention und Rehabilitation. Außerdem stellte sie das Unternehmen vor und präsentierte den Studierenden wichtige Kennzahlen zum Tourismus in Bad Kissingen.
Aufgaben der Gesundheitslotsin
Prof. Dr. Pamela Heise ergänzte, dass am Beispiel des Kurortes Bad Kissingen zu sehen sei, wie ein innovativer und zukunftsfähiger Gesundheitstourismus gestaltet sein sollte. „Dies ist ein wichtiges potenzielles Aufgabengebiet unserer Absolventen.“
Passend zum Studiengang sowie zur Thematik im Allgemeinen gab es für die Gäste der Hochschule Coburg im Anschluss einen Vortrag der Staatsbad-Gesundheitslotsin Julia Schmitt. Sie stehe interessierten Gästen für alle Fragen rund um einen gesunden Aufenthalt in Bad Kissingen beratend zur Seite. Darüber gehöre der Austausch mit den ortsansässigen Gesundheitsdienstleistern zu ihren Aufgaben.„Ich fungiere als Schnittstelle sowie als interne und externe Ansprechpartnerin für Gesundheitsfragen aller Art“, so Schmitt.
Geschichte der Quellen
Die Heilquellen als Mittelpunkt eines jeden Gesundheitsaufenthalt durften bei dieser Exkursion nicht fehlen. Aus diesem Grund führte Julia Schmitt die Studierenden in die nahegelegene Brunnenhalle und brachte ihnen nicht nur die Geschichte um die Heilwässer, sondern auch deren Wirkung und Indikation näher. Die Teilnehmenden waren dabei eingeladen, die vier zur Trinkkur geeigneten Quellen selbst zu testen.
Sylvie Thormann informierte die Gäste der Hochschule Coburg zudem über die Marketingmaßnahmen und -aktivitäten der Staatsbad Bad GmbH. Von der strategischen Ausrichtung über die Printmedien bis hin zum Onlinemarketing und Gesundheitstourismus erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick.
Besondere Bewegungsförderung
Den Abschluss der Exkursion bildete ein Vortrag von Johanna Waibl, Koordinatorin des Projekts „Kombine“ der Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön mit Sitz im Rhön-Saale-Gründer- und Innovationszentrum in Bad Kissingen. Johanna Waibl, die selbst Absolventin des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung ist, informierte die Studierenden über ihre Arbeit und das Projekt. Über „Kombine“ werden seit drei Jahren kontinuierlich Maßnahmen zur kommunalen Bewegungsförderung, insbesondere für vulnerable Zielgruppen in einigen Gemeinden des Landkreises Bad Kissingen initiiert und begleitet.
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