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Abschied
JSG Bad Kissingen: Zwölf Jahre Quälerei vorbei
Oberbürgermeister Dirk Vogel (von links) und Schulleiter Markus Arneth sowie Oberstufenkoordinator Heiko Schmitt und Nikola Renner vom Förderverein gratulierten den besonders herausragenden Schülerinnen und Schülern.
Oberbürgermeister Dirk Vogel (von links) und Schulleiter Markus Arneth sowie Oberstufenkoordinator Heiko Schmitt und Nikola Renner vom Förderverein gratulierten den besonders herausragenden Schülerinnen und Schülern. Hinten, jeweils von links: Noah Herbst, Leonie Jelinek, Felix Nieten und Tizian Lutz, Mitte: Hannah Back, Alina Geipel, Verena Schum und Kristina Kiesel, vorne: Žiga Dvoršek, Eva Eichhorn, Désirée Pahl, Jana Kleinhenz und Johanna Hofmann. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen.
Eindrücke von der Verabschiedung am JSG Bad Kissingen. // Klaus Werner
Bad Kissingen – 101 Abiturientinnen und Abiturienten haben die Prüfungen bestanden. Einige sogar mit der Bestnote 1,0.

„Zwölf Jahre Quälerei – endlich frei!“ Das stand es auf dem Befreiungszettel, der im Rahmen der Verabschiedung von 101 Abiturientinnen und Abiturienten am Jack-Steinberger-Gymnasium (JSG) die Bühne zierte.

Gratulation zum bestandenen Abitur gab es in den Grußworten, aber auch den Wunsch, dass man „nach Studium, nach Ausbildung und einen Ausflug in die weite Welt wieder nach Bad Kissingen zurückfindet“, wie stellvertretender Landrat Emil Müller sagte.

„Tag der Ernte“

Oberstufenkoordinator Heiko Schmitt griff das Motto „Jackrassic Park“ auf. Nach acht, neun oder zehn Jahren Gymnasium habe die Quälerei nun ein Ende, sagte Schmitt. Emil Müller sprach von einem „Tag der Ernte“, auf den die Schülerinnen und Schüler lange Zeit hingearbeitet haben.

Den Eltern gratulierte er zum Erfolg der Sprösslinge und dankte ihnen, „denn sie waren wichtige Begleiter in guten und vor allem in schlechten Tagen“.

Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel sagte, dass das Abiturzeugnis nicht das Ziel sei, sondern die Grundlage für das, was vor einem liegt. Bei allem Verständnis für Work-Life-Balance sollten die Abiturientinnen und Abiturienten leistungsbereit sein und neue Herausforderungen selbstbewusst angehen. Auch sein Appell lautete: „Kommen Sie nach Bad Kissingen zurück und bringen Sie neue Blickwinkel und neue Perspektiven mit.“

„Schatz fürs Leben“

Für Nikola Renner als Vorsitzende des Vereins der Freunde des JSG ist das Abiturzeugnis ein Nachweis dafür, dass man etwas geleistet habe. Über die Vermittlung von Wissen und Bildung hinaus seien auch Freundschaften entstanden. Diesen „Schatz fürs Leben“ gelte es zu bewahren und zu pflegen. Der Verein habe seit seiner Gründung mit rund 250.000 Euro das Jack-Steinberger-Gymnasium unterstützt.

Die Treppe zur Bühne hatte für Elternbeiratsvorsitzenden Joachim Heinlein symbolträchtigen Charakter. „Euer Abitur ist die erste Stufe. Weitere werden folgen, denn das Lernen hört nie auf.“

Im Laufe des Lebens würden Erfahrungen hinzukommen, würden sich Chancen ergeben und „es ist ein Privileg, wenn man Neues erfahren darf“. Musikalisch aufgelockert wurde Verabschiedung durch Emili Kaufungen mit „Forever Young“ und „I’m Still Standing“.

65 Abiturientinnen und 36 Abiturienten

„Jackrassic Park“ und Dinosaurier beherrschten die launige Rede von Schulleiter Markus Arneth, mit der er die 65 Abiturientinnen und 36 Abiturienten verabschiedete. Als naive Mini-Saurier vor acht oder neun Jahren fand man sich im „JSG-Dschungel“ wieder, wurde von Tierwärtern und Tierwärterinnen begrüßt und zu stattlichen Exemplaren herangezogen. Bei seinen Schülerinnen und Schülern entdeckte Arneth den einen oder anderen Charakterzug, der an die urzeitliche Welt der Dinos erinnerte.

Bei 32 Absolventinnen und Absolventen stehe bei der Gesamtnote eine Eins vor dem Komma. „Die Flügel ausbreiten, in neue Bereiche vorwagen und neue Möglichkeiten entdecken“, lautete ein Wunsch an die Abschlussklasse. Zudem wünschte er allen einen „festen Anker in der Heimat durch Familie und Freunde.“

Rückblick der Schüler

Ein anderen Blickwinkel hatten Iselle Kleinhenz und Tizian Lutz in ihrer „Rede der Abiturienten“. Zur Schulzeit gehörten „Schauspielern in Höchstform“, „Schummeln in Perfektion“ oder der Grundsatz „weniger ist mehr“ oder „Schlafen – Feiern – Tiktok“.

Sie erinnerten an die Freude über großzügig vergebene Punkte und launige Klassenfahrten. Als Hilfsmittel seinen auch ChatGPT und Youtube zum Einsatz gekommen.

Preise für besondere Leistungen

Die Übergabe der Abiturzeugnisse wurde wie immer von einem Musikstück begleitet, das sich die Absolventen jeweils ausgesucht hatten. Für besonders herausragende Leistungen wurden ausgezeichnet: Eva Eichhorn (Note 1,0), Johanna Hofmann (1,0), Žiga Dvoršek (1,1 und Preise für herausragende Leistungen in Physik und Mathematik), Hanna Back (1,1), Désirée Pahl (1,1), Leonie Jelinek (1,3), Verena Schum – (1,3), Noah Herbst (1,4), Felix Nieten (1,5) sowie Alina Geipel (1,5).

Seit 2001 verleiht der Verein der Freunde des Jack-Steinberger-Gymnasiums mit 500 Euro dotierte Preise an herausragende Schülerinnen oder Schüler. Vorsitzende Nicola Renner würdigte Preisträgerin Kristina Kiesel als vorbildliche Schülerin mit Neugierde und Lernfreude.

Selbstsicher, zuvorkommend, kommunikativ und teamfähig waren weitere Merkmale von Kristina Kiesel, die sie zu einer Abiturnote von 1,0 führte. Sonderpreise für soziales Engagement plus 150 Euro gingen an Jana Kleinhenz und Tizian Lutz für ihr Engagement als Stufensprecher sowie für die Übernahme von Organisationsaufgaben.

Weitere Abiturverabschiedungen im Landkreis Bad Kissingen:

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