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Herbstversammlung
Fast alles im grünen Bereich
Alte Henneberg-Schule
Alte Henneberg-Schule // Klaus Werner
Garitz – Die Garitzer Ortsvereine diskutieren über Nutzung der alten Henneberg-Schule und der neuen Turnhalle. Es bestehen Wünsche nach Umbauten.

Vieles ist im grünen Bereich bei den Garitzer Ortsvereinen, aber nicht alles. So spielte bei der turnusgemäßen Herbstversammlung einerseits die Nutzung der alten Henneberg-Schule als neue Ortsmitte und die Möglichkeiten der Vereine, die Turnhalle des Neubaus für Veranstaltungen zu nutzen, eine besondere Rolle und sorgte für Unmut bei den Vereinsvertretern.

Neun Vereine gibt es im Moment in Bad Kissinger Ortsteil Garitz und deren Vertreter werden regelmäßig zu Frühjahrs- und Herbstversammlungen eingeladen, um zum Beispiel Termine abzustimmen oder gemeinschaftliche Aktivitäten zu koordinieren. Die Führung der Ortsvereine wechselt im zweijährigen Turnus von Verein zu Verein und bis Frühjahr 2027 steht die Kolpingsfamilie an der Spitze, danach folgt die Freiwillige Feuerwehr Garitz.

Junges Weltbad

Das Kolpingheim war diesmal Treffpunkt. In seinem Bericht ging Stefan Keß als Vorsitzender der Ortsvereine auf das vielfältige Programm der Vereine mit Sommerfesten, Ausflügen und gesellige Veranstaltungen ein. Sein Dank galt allen, die sich im Sinne der Ortsgemeinschaft engagieren. Für die Stadt übermittelte er das Angebot „Junges Weltbad“ als Veranstaltungsplattform für Kinder, Jugendliche und Familien. Entsprechende Termine der Vereine können über die Stadt im Internet veröffentlicht werden. Einen Einblick in die Kassengeschäfte der Gemeinschaft gab Johannes Müller, wobei er wenig Kontobewegungen und einen gesicherten Kassenstand bilanzierte. Die Abstimmung der Veranstaltungstermine für das Jahr 2027 war problemlos; die Termine sind über die Internetseite ortsvereine-garitz.de abrufbar.

Abgesprochen wurde die Totenehrung am 14. November, die um 18 Uhr mit einem ökonomischen Gottesdienst beginnt und anschließend mit der Würdigung am Kriegerdenkmal endet. Stefan Keß bat die Vereine, die Namen der im Jahre 2026 verstorbenen Vereinsmitglieder zu melden und an der Veranstaltung mit einer Fahnenabordnung teilzunehmen. Darüber hinaus verwies er auf die städtische Veranstaltung am Parkfriedhof anlässlich des Volkstrauertages.

Problemlos war auch die Abstimmung zur Seniorenweihnachtsfeier in der Turnhalle, die im Namen der Stadt am 13. Dezember von den Vereinen durchgeführt werde. Die Aufgabenverteilung zur Küche, zur Garderobe, zum Service, zum Aufräumen erfolgte nach bewährtem Muster, wobei der Gesangverein mit dem „Chor Intakt“ und die Jugendkapelle der FFW die musikalische Umrahmung übernimmt.

Wunsch nach Umbauten

Keß berichte den Vereinsvertretern und anwesenden Stadträten über die Gespräche mit der Stadt über die weitere Nutzung der alten Grundschule, die für Vereinsaktivitäten genutzt werden soll, und die Möglichkeiten des Geländes für Veranstaltungen.

Die bereits dokumentierten Nutzungsbedarfe der Vereine wurden diskutiert, Wünsche nach Umbauten und einem barrierefreien Zugang zu Toiletten besprochen. Aktuell gehe es um die, bislang noch unbekannte Nutzung der Räumlichkeiten durch die Volkshochschule der Stadt und um bereits beauftragte Fachpläne zur Haustechnik und zur Statik, so Stefan Keß.

Zur Umgestaltung des Seeplatzes habe man von der Stadt die Pläne erhalten, denn die Vereine wünschten sich mehr Sichtbarkeit der Schaukästen. Die Frage, ob man die Schaukästen noch benötige, wurde mit dem Hinweis beantwortet, dass die Vereine satzungsgemäß zum Aushang zum Beispiel von Einladungen zur Mitgliederversammlung verpflichtet seien.

Als Veranstaltungsraum nutzen

Die Zweifach-Turnhalle der neuen Henneberg-Schule soll als Veranstaltungsraum genutzt werden, zum Beispiel für die Elferratssitzungen des BTC oder Konzerte des Gesangvereins oder der Jugendkapelle, aber auch als möglicher Ort für städtische Veranstaltungen. Hierfür seien Bühne, Tische, Stühle, eine Küche und technische Einrichtungen für Ton und Licht erforderlich.

Im Austausch mit der Stadt wurden die erforderlichen technischen und räumlichen Möglichkeiten erörtert, denn die Baupläne sehen kein Stuhllager vor und auch die Einrichtung der Küche beziehungsweise der Aufbau einer mobilen Bühne seien ungeklärt.

Von Seiten des BTC bestehe Handlungs- und Aufklärungsbedarf zur Finanzierung der Küche, zur Organisation der Stühle und Tische und zu den Möglichkeiten beziehungsweise den Kosten einer stabilen Bühne, die nicht nur ein Orchester tragen könne, sondern auch den Aktionen einer Elferratssitzung mit Gardetanz stand halte.

Einiges konnte man schon erreichen, so Christian Rüth, und meinte damit vor allem die technischen Möglichkeiten einer Verkabelung in Bezug auf Ton und Licht. „In eine bestehende Bauphase einzugreifen ist schwierig, aber immer noch besser, als im Nachhinein mit Löchern oder Befestigungsmaßnahmen in einer neuen Turnhalle zu arbeiten“, so Rüth.

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