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Kultur
Gefeierter Auftakt des Kissinger Sommers 2023
In Blick durch die Loge auf die Bühne: Im Uhrzeigersinn Sylvie Thormann (Kurdirektorin), Sabine Dittmar (Bundestag, SPD), Tassilo Forchheimer (BR-Chef Studio Franken), Ivonne Vogel, OB Dirk Vogel, Dorothee Bär (CSU-Bundestag), Charlotte Bär, Sandr...
In Blick durch die Loge auf die Bühne: Im Uhrzeigersinn Sylvie Thormann (Kurdirektorin), Sabine Dittmar (Bundestag, SPD), Tassilo Forchheimer (BR-Chef Studio Franken), Ivonne Vogel, OB Dirk Vogel, Dorothee Bär (CSU-Bundestag), Charlotte Bär, Sandro Kirchner (CSU-Staatssekretär), Volkmar Halbleib (SPD-Abgeordneter). // Susanne Will
Die Sopranistin Carmela Remigio, Tenor Freddie De Tommaso und das Orchestra Sinfonica di Milano.
Die Sopranistin Carmela Remigio, Tenor Freddie De Tommaso und das Orchestra Sinfonica di Milano. // Julia Milberger
Draußen begrüßte die Kapelle der Stadt die (Zaun-)Gäste.
Draußen begrüßte die Kapelle der Stadt die (Zaun-)Gäste. // Susanne Will
Zwei, die sich mögen: Dorothee Bär und Intendant Alexander Steinbeis. Den Oberbürgermeister Dirk Vogel freut’s.
Zwei, die sich mögen: Dorothee Bär und Intendant Alexander Steinbeis. Den Oberbürgermeister Dirk Vogel freut’s. // Susanne Will
Königlicher Besuch: Alexander Steinbeis hieß auch die Rosenkönigin Dana willkommen.
Königlicher Besuch: Alexander Steinbeis hieß auch die Rosenkönigin Dana willkommen. // Susanne Will
Tobias Kaiser, Ehemann von Intendant Alexander Steinbeis, beim Empfang mit Robert Bitsch, Kurator Völkerkundemuseum Heidelberg (Mitte) und Nicolas Zenzen (rechts), Kulturmanager Münnerstadt.
Tobias Kaiser, Ehemann von Intendant Alexander Steinbeis, beim Empfang mit Robert Bitsch, Kurator Völkerkundemuseum Heidelberg (Mitte) und Nicolas Zenzen (rechts), Kulturmanager Münnerstadt. // Susanne Will
Völlig gelöst war nach dem Konzert der umjubelte Dirigent Vincenzo Milletari an der Seite von Intendant Alexander Steinbeis.
Völlig gelöst war nach dem Konzert der umjubelte Dirigent Vincenzo Milletari an der Seite von Intendant Alexander Steinbeis. // Susanne Will
Familienbande: Unternehmerin Elke Nuss (rechts) mit ihrem Bruder Hardo Bruhns und dessen Frau Helgard. Deren exklusive Kette übrigens hat Physikprofessor Bruhns vor Jahrzehnten selbst angefertigt.
Familienbande: Unternehmerin Elke Nuss (rechts) mit ihrem Bruder Hardo Bruhns und dessen Frau Helgard. Deren exklusive Kette übrigens hat Physikprofessor Bruhns vor Jahrzehnten selbst angefertigt. // Susanne Will
Gelöste Stimmung nach dem Konzert: Intendant Alexander Steinbeis (im Sommer blond) und Sopranistin Carmela Remigio, die ihm nach getaner Arbeit („ich fühle mich wie nach einem Marathon“) um den Hals fiel.
Gelöste Stimmung nach dem Konzert: Intendant Alexander Steinbeis (im Sommer blond) und Sopranistin Carmela Remigio, die ihm nach getaner Arbeit („ich fühle mich wie nach einem Marathon“) um den Hals fiel. // Susanne Will
Wohl die jüngste Zuhörerin: Charlotte Bär mit Mutter Dorothee und Unternehmerin Elisabeth Müller (Laboklin).
Wohl die jüngste Zuhörerin: Charlotte Bär mit Mutter Dorothee und Unternehmerin Elisabeth Müller (Laboklin). // Susanne Will
Gut gelaunt: Bezirksrätin Karin Renner (rechts) mit Sophia Müller, Tochter von Elisabeth Müller (Laboklin).
Gut gelaunt: Bezirksrätin Karin Renner (rechts) mit Sophia Müller, Tochter von Elisabeth Müller (Laboklin). // Susanne Will
Die ausgefallensten Schuhe trug Bezirksrätin Karin Renner – Kugeln als Absatz. „Sie sind verblüffend bequem“, sagt sie.
Die ausgefallensten Schuhe trug Bezirksrätin Karin Renner – Kugeln als Absatz. „Sie sind verblüffend bequem“, sagt sie. // Susanne Will
Blieben noch den nächsten Tag: Claus Niederalt, Präsident der Lotterie- und Spielbankverwaltung, und seine Frau Carolin. Rechts Thomas Lutz, Projektleiter der Stadt Bad Kissingen, mit seiner Lebensgefährtin Veronica Antretter.
Blieben noch den nächsten Tag: Claus Niederalt, Präsident der Lotterie- und Spielbankverwaltung, und seine Frau Carolin. Rechts Thomas Lutz, Projektleiter der Stadt Bad Kissingen, mit seiner Lebensgefährtin Veronica Antretter. // Susanne Will
Bad Kissingen – Der Auftakt saß: „Wie in Mailand oder Paris“, schwärmt Intendant Alexander Steinbeis. Jüngste Besucherin: Charlotte Bär, Tochter von Dorothee Bär.

Bad Kissingen verwandelte sich am Freitagabend in die „nördlichste Stadt Italiens“, so empfand es zumindest Dorothee Bär. Man kann ihr nicht widersprechen: Mit dem Auftakt des Kissinger Sommers 2023 gelang es Intendant Alexander Steinbeis – und vor allem den Musikerinnen und Musikern des Orchestra Sinfonica di Milano – , ein Gefühl von Süden, Leichtigkeit und Temperament nach Unterfranken zu transferieren.

Stimmung wie in Paris oder Mailand

„Dass sich das Publikum rhythmisch Zugaben erklatscht, erlebe ich sonst nur in Paris oder Mailand“, erzählte später, beim Empfang auf der Terrasse des Regentenbaus ein sichtlich gelöster Intendant. Über Monate wurde das Programm zusammengestellt, schon jetzt bastelt er an der Kissinger Sommer-Ausgabe 2024. Doch nun stehen Bad Kissingen erst einmal vier Wochen bevor, in denen ein pralles Programm viele Menschen aus ganz Deutschland in die Kurstadt locken wird.

Feuchte Augen

Die Eröffnung, die von der warmherzigen Sopranistin Carmela Remigio und dem mit „Bravo“-Rufen belohnten Tenor Freddie De Tommaso getragen wurde, war ein voller Erfolg.

Hingerissen war auch Sylvie Thormann, Kurdirektorin: „Ich konnte mich fallenlassen bei dieser Musik. Und muss gestehen, dass ich ab und an feuchte Augen hatte.

Beeindruckt von der umwerfenden Akustik des Littmann-Saals war der Physikprofessor und Bruder der Unternehmerin Dr. Elke Nuss, der mit seiner Frau – auch Doktorin – Helgard eigens aus Düsseldorf angereist war. Beeindruckt waren die Klassik-Fans vom ausgesuchten Repertoire, fragen aber, ob die Schwere der ersten, packenden Arie nicht besser in den Mittelteil gepasst hätte. Die Rezension des Konzertabends lesen Sie in Kürze auf Saale-Zeitung.de.

Dorothee Bär mit Tochter Charlotte

Erheblich den Altersschnitt drückte Charlotte Bär, die Tochter der CSU-Politikerin. Die Zwölfjährige sei „freiwillig und auf eigenen Wunsch“ mitgekommen, was die Mutter ausdrücklich hervorhob. Charlotte Bär: „Mir gefällt es sehr gut, die Musik ist toll.“ Sie spiele selbst Klavier und da nur Klassik, „außer an Weihnachten“, warf Dorothee Bär ein.

Kissinger Sommer 2023

Auftaktkonzert zum Kissinger Sommer 2023

„Schönster Termin im Jahr“

Die Eröffnung des Kissinger Sommers gehöre „zu den schönsten Termin im Jahr“, sagte Claus Niederalt, Präsident der Lotterie- und Spielbankenverwaltung. Seine Frau Carolin pflichtete ihm bei – die beiden hängten auch den nächsten Tag noch dran, um Bad Kissingen zu genießen.

Oberbürgermeister Dirk Vogel dankte vor allem dem Publikum. „Nach Corona ist es eine Freude, den Saal voll zu sehen.“

Und das Publikum war begeistert. Auffallend war, dass sich offensichtlich viele Frauen ein Beispiel am Motto „La Dolce Vita“ für diese Saison genommen haben: Große Roben waren selten, es dominierten leichte Sommerkleider mit witzigen Prints, riesige Limonen beispielsweise. Die Party auf dem Balkon des Regentenbaus ging bis nach Mitternacht, wer wollte, konnte im Schmuckhof mit jüngerem Publikum durch die Nacht tanzen.

„Besinnung, Aufbau, Trost“

Intendant Alexander Steinbeis ist es von der ersten Minute an gelungen, Italiens Leichtigkeit nach Bad Kissingen zu transportieren. „Wir werden in den nächsten vier Wochen viele Brücken nach Italien schlagen. Kultur ist wichtig, die ist Besinnung, Aufbau, Trost“, was wir alle in diesen Zeiten gut brauchen könnten.

Tassilo Forchheimer, Studio Franken-Leiter des Bayerischen Fernsehens, ist einer der großen Unterstützer des Festivals. Er verfolgte den Abend neben Sabine Dittmar, Gesundheitsstaatssekretärin der SPD, und Sandro Kirchner, Innenstaatssekretär (CSU) in der großen, prächtigen Loge. „Ein fantastischer Abend“, konstatierte er am Ende.

Alexander Steinbeis feierte die gelungene Premiere noch länger. "Ich bin selbst ganz überwältigt von diesem Auftakt! Wir hatten ein herrliches, sehr stimmiges Konzert, das die Note für den diesjährigen Kissinger Sommer gesetzt hat. Jetzt heißt es angeschnallt bleiben, den Fokus beibehalten und hoffnungsfroh in die nächsten Wochen zu schauen."

 

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