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Bilanz des Kissbeach
Stadtstrand in Bad Kissingen: Ein verregnetes Comeback
Maximilian Rottenberger ist seit der Saison 2024 der Betreiber des Stadtstrandes in Bad Kissingen. (Archivfoto)
Maximilian Rottenberger ist seit der Saison 2024 der Betreiber des Stadtstrandes in Bad Kissingen. (Archivfoto) // Simon Snaschel
Signet des Fränkischen Tags von Benedikt Borst
Bad Kissingen – Der Betreiber des Bad Kissinger Stadtstrands zieht nach der zweiten Saison am Kissbeach eine durchwachsene Bilanz. Trotzdem läuft die Planung für 2026. Am Palais Erthal läuft es für ihn besser.

Freudensprünge macht Maximilian Rottenberger keine, wenn er über die Stadtstrand-Saison 2025 in Bad Kissingen redet. Die Bilanz für sein zweites Jahr als Betreiber der angesagten Eventlocation am Saaleufer direkt gegenüber des Regentenbaus fällt durchwachsen aus. „Von Zufriedenheit kann man nicht sprechen“, meint er.

Zu viele Regentage und unbeständiges Wetter den gesamten Sommer über haben zum zweiten Mal in Folge eine gute Bilanz verhindert. „Gerade der Juli als Hauptgeschäftsmonat war ziemlich verregnet. Die Leute kommen nicht, wenn das Wetter schlecht ist“, sagt der gelernte Hotelfachmann.

Verregnetes Wetter, durchwachsene Bilanz am Stadtstrand

Rottenberger hat den Stadtstrand nach dem überraschenden Abschied der Familie Griebel kurzfristig zur Saison 2024 übernommen. Der 28 Jahre alte Gastronom aus Bad Neustadt betreibt daneben auch das mexikanische Restaurant Cuba Cabana in Bad Neustadt, hat mit Maxi Event eine eigene Veranstaltungsagentur und ist der Pächter des Kaffeehauses Palais Erthal in Bad Kissingen.

In diesem Jahr hatte der „Kissbeach“ von Anfang Mai bis Mitte September geöffnet. Dazu gehören 1200 Quadratmeter Gästefläche, bis zu 700 verfügbare Sitzplätze und rund 70 Beschäftigte. „In diesem Jahr konnten wir besser planen und haben viel verändert“, erzählt Rottenberger. Das Erscheinungsbild und der Stil wurden überarbeitet und verbessert, es gab eine offene Küche und das Livemusik-Programm wurde mit Bands und DJs ausgebaut. „Da hatten wir insgesamt einen guten Kundenzulauf. Daran wollen wir anknüpfen und versuchen, auch für nächstes Jahr ein Programm für Jung und Alt zu bespielen“, sagt er.

Der Stadtstrand in Bad Kissingen
Der Stadtstrand in Bad Kissingen // Simon Snaschel (Archiv)

Planung für Saison 2026 läuft

Finanziell ist das laufende Jahr noch nicht abschließend ausgewertet. Nach der defizitären Saison 2024 erwartet Rottenberger für dieses Jahr ein leichtes Minus beziehungsweise ein ausgeglichenes Ergebnis. Auch wenn die Zahlen bislang noch nicht berauschend sind, stimme die Tendenz. „Wir gehen auf jeden Fall ins dritte Jahr und hoffen, den Stadtstrand langfristig betreiben zu können. Die Planungen für 2026 laufen schon“, sagt er.

Das gastronomische Konzept sei gut aufgegangen, hier sind für Rottenberger keine großen Anpassungen nötig. Vor allem an der Optik und der Deko soll weiter gefeilt werden. Auch bei der Außenwirkung und dem Erscheinungsbild mit den Bauzäunen als Umgrenzung sieht er Luft nach oben. „Wir werden hier nochmal mehr Liebe ins Detail reinstecken“, verspricht der Gastronom.

Auf den Stadtstrand in Bad Kissingen legt Rottenberger großen Fokus. Um ihn – vor allem personell – zu stemmen, hat er den Sommer über das Cuba Cabana in Bad Neustadt geschlossen gelassen und es als reinen Logistik- und Produktionsstandort genutzt. Nach dem Saisonende hat er das Hauptrestaurant wieder regulär geöffnet.

Positive Bilanz beim Palais Erthal

Ebenfalls 2024 übernommen hat er das renommierte Palais Erthal am Kissinger Theaterplatz. Hier fällt das Fazit positiv aus. „Wir haben den gastronomischen Standard gehalten oder verbessert und sind mit dem Kundenzulauf zufrieden“, bilanzierte er. Das Kaffeehaus habe sich eine treue Stammgästeschaft erarbeitet. Ausbauen möchte er in den Wintermonaten ein kulinarisches Abendprogramm.

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