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Positive Bilanz
Kissinger Sommer: Förderverein blickt optimistisch in 2026
Förderverein Kissinger Sommer
Der Vorstand des Fördervereins Kissinger Sommer(von links): Alexander Steinbeis, Klaudia Schick, Anton Schick, Martha Müller und Bürgermeister Thomas Leiner. // Klaus Werner
Bad Kissingen – Der Förderverein feiert Erfolge und blickt optimistisch auf den Kissinger Sommer 2026. Die Vorfreude ist spürbar gestiegen.

Der Förderverein Kissinger Sommer e. V. zieht eine positive Bilanz. Dafür gab es von den rund 150 Anwesenden in der Mitgliederversammlung mehrfach anerkennenden Applaus. Der Verein ist um 151 auf 943 Mitglieder gewachsen, der Kissinger Sommer 2025 war überaus erfolgreich. Die Finanzen des Vereins sind mehr als gesichert. Die Neuwahlen mit Anton Schick an der Spitze geben dem Verein Kontinuität, und gleiches erhofft man sich für das Festival auch von der Vertragsverlängerung für Intendant Alexander Steinbeis um weitere fünf Jahre.

Gute Besucherresonanz

Die sehr gute Besucherresonanz der Mitglieder füllte das Kurgarten-Café und Vorsitzender Anton Schick freute sich nicht nur darüber, sondern auch über die positive Bilanz des Kissinger Sommers 2025 mit einer Saalauslastung von über 84 Prozent – ein Wert, von dem vergleichbare Festivals nur träumen könnten. Dies verband er mit dem Dank an Intendant Alexander Steinbeis und dessen werblichen Aktivitäten, aber auch an die Vereinsmitglieder als „treues Publikum und Stammgäste der tollen Veranstaltungen“.

In den Dank eingeschlossen waren auch das „Kissinger Sommer Team“ der Stadt, das „Mitgliederwerbeteam“, der gesamte Vorstand und besonders Martha Müller als „Seele des Vereins“ und die Stadt an sich für die vielfältige Unterstützung des Festivals. Auch der Verein habe für den Kissinger Sommer 2025 mit 90.000 Euro seinen Förderbeitrag geleistet, der die Gesamtfördersumme für den Kissinger Sommer einschließlich Luitpoldpreis (5000 Euro jährlich) seit der Gründung des Vereins vor 33 Jahren auf 2.505.000 Euro erhöhte. Dazu – so Schick – komme die Förderung des „Kissinger Klavierolymps“ mit 135.315 Euro und weitere Fördermittel, etwa für die Liederwerkstatt durch die Anton und Katharina Schick Stiftung, sodass man fast drei Millionen Euro als Fördersumme erreiche.

Verein legt Wert auf sparsame Haushaltsführung

Grundlage hierfür sei nicht nur die Großzügigkeit der Mitglieder, sondern auch die sparsame Haushaltsführung des Vereins. In der Vereinsstatistik gliedern sich die Mitglieder auf in 646 Einzelmitglieder, 233 Familienmitglieder, 31 Firmenmitglieder und 31 Fördermitglieder. Schatzmeisterin Martha Müller berichtete zum Vereinsjahr 2024 von Einnahmen jenseits der 100.000-Euro-Grenze und von geringeren Ausgaben, sodass ein positiver Jahresüberschuss erzielt werden konnte.

Neben den Mitgliedsbeiträgen tragen vor allem die Spenden an den Verein mit rund zwei Dritteln zu den Einnahmen bei. Rücklagen wurden für das besondere Jubiläumsfestival 2026 gebildet, und dies erlaube eine höhere Fördersumme für den 40. Kissinger Sommer seit 1986. „Wir können wohlgemut in das neue Festivaljahr 2026 mit gut gefüllten Kassen gehen“, so die Bilanz von Martha Müller, die für ihren ehrenamtlichen Einsatz ein Präsent bekam.

Die gefüllten Kassen wurden von Kassenprüferin Dr. Elisabeth Müller ebenso bestätigt wie die ordnungsgemäße Buchführung und die satzungsgemäße Verwendung der Zahlungen. Die beantragte Entlastung wurde einstimmig erteilt. Bei den Neuwahlen stellte sich das bisherige Vorstandsteam wieder zur Verfügung, so dass Anton Schick als 1. Vorsitzender, Hans Ulrich Finger als 2. Vorsitzender und Martha Müller als Schatzmeisterin für die nächsten drei Jahre einstimmig und per Akklamation gewählt wurden. Neu im Amt ist Klaudia Schick als Schriftführerin. Die Kassenprüfer bleiben Dr. Elisabeth Müller und Daniel Huber.

Grußwort von Bürgermeister Thomas Leiner

Anton Schick dankte im Namen seiner Vorstandsmitglieder für das Vertrauen und freute sich auf die Zusammenarbeit im bewährten Team, „um das Festivalschiff in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“. Für die Stadt Bad Kissingen überbrachte Bürgermeister Thomas Leiner Grüße und Glückwünsche zur Wahl. Das volle Kurgarten-Café zeige das Interesse der Mitglieder am Vereinsgeschehen, und die Zahlen belegten eindrucksvoll die Unterstützung des Kissinger Sommers. Großen Respekt äußerte Leiner vor dem Engagement von Anton Schick, der den Verein seit 33 Jahren führe, und wünschte ihm ein glückliches Händchen für die nächsten drei Jahre. Mit der Vertragsverlängerung für Intendant Alexander Steinbeis habe man die Grundlage für die weiterhin erfolgreiche Zukunft des Kissinger Sommers gelegt, so Leiner.

Für Steinbeis war dies der Moment, um dem Verein für die Unterstützung zu danken und in den Anwesenden die Vorfreude auf den Kissinger Sommer 2026 zu wecken.

Vorstellung des Kissinger-Sommer-Programms

Im nächsten Jahr begeht der Kissinger Sommer sein 40. Jubiläum vom 11. Juni bis 18. Juli 2026. Die Vorstellung des neuen Festivalprogramms findet am Montag, dem 17. November, um 19 Uhr im Max-Littmann-Saal statt.  Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Vogel und der Kuratoriumsvorsitzenden, Bundesministerin Dorothee Bär, wird Intendant Alexander Steinbeis das Jubiläumsprogramm für den Kissinger Sommer 2026 vorstellen.

Gäste erhalten interessante Informationen rund um das neue Programm, und es werden Kurzfilme zum Jubiläum und dem Festivalmotto gezeigt. Als Stargast konnte die Sängerin Katharine Mehrling gewonnen werden, um den Abend musikalisch zu umrahmen.

Die Präsentation dauert rund 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die neue Festivalbroschüre wird am selben Abend erhältlich sein. 

Bereits ab 12 Uhr beginnt der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen des Kissinger Sommers 2026 über die üblichen Ticket-Kanäle des Festivals: online unter kissingersommer.de, telefonisch unter 0971/804 84 44 oder persönlich in der Tourist-Information Bad Kissingen. 

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