0
Verkehr in Bad Kissingen
Ab Dienstag: Letzte Sperrung der Münnerstädter Straße
Baustelle in der Münnerstädter Straße. // Rüdiger Schwenkert
Bad Kissingen/Nüdlingen – Die Arbeiten in der Münnerstädter Straße nähern sich dem Ziel. Am Dienstag startet die letzte Etappe. Wo die Durchfahrt dann gesperrt ist, wie umgeleitet wird – und was sich im Busverkehr ändert.

Während der Sommerferien erneuert die Firma Ullrich die Fahrbahndecke auf einer Strecke von etwa einem Kilometer – vom Ortseingang Winkels bis zur Faber-Kreuzung. Für jeden der drei Bauabschnitte werden Umleitungen eingerichtet.

Ab Dienstag, 2. September, bis Freitag, 12. September, wird im dritten Bauabschnitt nur noch im Kreuzungsbereich gearbeitet. Dann ist die Maßnahme beendet.

 Im letzten Bauabschnitt, der knapp zwei Wochen umfasst, wird der Bereich zwischen Einfahrt Winkelser Straße, Höhe Faber, und Ostring asphaltiert, ebenso eine Teilfläche der Rechtsabbiegespur vom Ostring in die Münnerstädter Straße. 

Umgeleitet wird wie im zweiten Bauabschnitt aus der Innenstadt – also von Nordring, Ostring und aus der Kapellenstraße kommend – über die Erhard-, Scheffel-, Liebig-, Wankel- und Händelstraße Richtung Nüdlingen. Der aus Nüdlingen kommende Gegenverkehr wird ebenfalls über diese Route geführt.

Keine Umleitung mehr über Winkelser Straße

Eine Umfahrung der Münnerstädter Straße über die Winkelser Straße ist in diesem Bauabschnitt nicht mehr nötig. Feinkost Faber und die Avia-Tankstelle sind wieder regulär anfahrbar. Die Einbahnstraßenregelung in der Straße „Im Premes“ tritt wieder in Kraft.

Änderungen im Busverkehr

Wie in den vorherigen Bauabschnitten, entfallen für die Stadtbuslinie 3 während dem letzten Bauabschnitt die Haltestellen Von-Humboldt-Straße, Händelstraße und Münnerstädter Straße (Postgarage). Die Haltestelle beim TÜV jedoch wird vom Stadtbus wieder bedient. 

Für die OVF Linie 8147 entfällt die Haltestelle Postgarage in der Münnerstädter Straße. Dafür wird stadtauswärts die Stadtbushaltestelle in der Erhardstraße mitgenutzt und stadteinwärts die Stadtbushaltestelle am Massaplatz (Parkfriedhof). Die Haltestellen Lilienstraße und TÜV werden bedient.

Die Münnerstädter Straße in Bad Kissingen wird in drei Bauabschnitten saniert. Das Foto zeigt die Straße kurz vor Beginn der Arbeiten. // Rüdiger Schwenkert

Kosten etwa 250.000 Euro

Die Münnerstädter Straße sei „eine der besseren schlechten Straßen in der Stadt“, sagte Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD) zum Start der Bauarbeiten Ende Juli bei einem Pressetermin vor Ort. Noch sei die Straße „in keinem katastrophal schlechten Zustand und eine komplette Erneuerung nicht notwendig“. Man könne sich auf den Austausch der Deckschicht beschränken.

Die Stadtverwaltung habe die Chance genutzt, den Straßenbelag in Zusammenarbeit mit anderen Trägern zu erneuern. Denn seit 24. März dieses Jahres hat die Rhön-Maintal-Gruppe auf einer Strecke von etwa 560 Metern in der Münnerstädter Straße und „Am Seidenschwanz“ die alten Guss-Wasserleitungen durch moderne Polyethylen-Rohre ersetzt.  Dafür musste auch die Fahrbahndecke aufgerissen werden.

Haben einen Plan für die Asphaltarbeiten in der Münnerstädter Straße (von links): Konstantin Arnold (Staatliches Bauamt Schweinfurt), Manuel Gabold (Firma Ullrich Bau), Marcel Zimmermann (Tiefbau Stadt Bad Kissingen) und Oberbürgermeister Dirk Vogel. // Rüdiger Schwenkert

Die Kosten für die Asphalterneuerung werden mit 250.000 Euro angegeben.  Für den OB „ein überschaubarer Betrag für einen Kilometer Straßensanierung“.  Vogel betont die „gelungene zeitliche Abstimmung dieses Gemeinschaftswerks von Stadt, Rhön-Maintal-Gruppe und dem staatlichen Bauamt Schweinfurt, sodass am Ende sowohl die Wasserleitung als auch die Straße erneuert sind“.

Anlieger informiert

Die Anwohner seien über die Bauarbeiten bereits informiert worden. In einer Pressemitteilung heißt es, sie seien gebeten worden, ihre Fahrzeuge während der jeweiligen Bauphasen außerhalb der gesperrten Straßenabschnitte zu parken.

Individuelle Absprachen könnten gegebenenfalls mit dem Polier (Telefon 09704/607-0) getroffen werden. Allerdings gebe es feste Asphalteinbautermine, bei denen ein Befahren der Straße absolut nicht möglich sei. Der Gehweg sei für die Anwohner jederzeit nutzbar.

Inhalt teilen
  • kopiert!