Was passiert, wenn der Strom über einen längeren Zeitraum ausfällt? Diese Frage hat die Stadt Bad Kissingen kürzlich gemeinsam mit der Feuerwehr in einer Blackout-Übung durchgespielt. Ein Blackout ist ein plötzlicher, überregionaler und länger andauernder Stromausfall, heißt es dazu in einer Pressemeldung aus dem Rathaus.
Oberbürgermeister Dirk Vogel: „Heute leben wir nach Jahrzehnten der Stabilität wieder in unruhigeren Zeiten. Das Risiko eines Stromausfalls hat zugenommen – das haben wir erst 2026 in Berlin gesehen." Er appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: „Wir als Stadt Bad Kissingen bereiten uns darauf vor. Sie bitte auch.“
Notstromversorgte Anlaufstellen
Der Krisenstab um Oberbürgermeister Dirk Vogel und Stadtbrandinspektor Michael Wolf kam in der Feuerwache zusammen, heißt es in der Pressemeldung weiter. Im Stadtsaal in der Maxstraße 20a wurde das „kleine Rathaus“ aufgebaut: eine Ausweichstelle, von der aus die Stadtverwaltung im Ernstfall ihre wichtigsten Aufgaben in reduzierter Form weiterführen kann. In den Feuerwehrhäusern aller Stadtteile wurden die „Leuchttürme“ aktiviert – notstromversorgte Anlaufstellen, die von Feuerwehrangehörigen und Mitarbeitenden der Stadt besetzt werden.
Oberbürgermeister Dirk Vogel: „Im Krisenfall brennt dort Licht. Menschen werden ansprechbar sein, um in der akuten Notlage zu helfen. In einem solchen Fall lassen wir niemanden allein.“
Blackout-Flyer online abrufbar
Dort gibt es im Ernstfall Informationen und Hilfe – auch dann, wenn Telefon und Handy nicht funktionieren. Den eigenen Alltag müssen Bürgerinnen und Bürger zunächst selbst überbrücken: Ein Radio mit Batterien, eine Taschenlampe sowie Wasser und haltbare Lebensmittel helfen dabei.
Die Stadt Bad Kissingen hat einen Blackout-Flyer mit weiteren Informationen und Tipps für alle Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt, der im Dezember an alle Haushalte verteilt werden soll. Der Flyer ist außerdem schon jetzt im Rathaus erhältlich und online abrufbar.












