0
Hohe Fluktuation am Arbeitsmarkt
Gut qualifizierte und flexible Fachkräfte weiter gesucht
Arbeitsmarkt Main-Rhön
Die Agentur für Arbeit Schweinfurt hat die neuesten Arbeitsmarktzahlen für die Region Main-Rhön vorgelegt. // Dagmar Klumb/Symbolbild
Signet des Fränkischen Tags von Redakion
Bad Kissingen – Auf dem regionalen Arbeitsmarkt sind im Mai weniger Menschen als im April arbeitslos gemeldet, die Quote bleibt aber gegenüber dem Vormonat unverändert. Warum der Markt aufnahmefähig bleibt.

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Schweinfurt im Mai 2026 gesunken. 9588 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 201 Personen weniger (minus 2 Prozent) als im April, aber 239 Personen beziehungsweise 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,9 Prozent und ist identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,8 Prozent. Auch im Landkreis Bad Kissingen ist die Arbeitslosigkeit im Mai 2026 gesunken. 2043 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 93 Personen weniger (minus 4 Prozent) als im April und 56 Personen beziehungsweise 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,5 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. (Vorjahr 3,6 Prozent).

Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schweinfurt, erläutert die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt im Mai in einer Pressemitteilung wie folgt: „Die fast gleichbleibende Zahl an Arbeitslosen vermittelt den Eindruck, der Arbeitsmarkt sei starr und die Arbeitslosigkeit verfestigt. Das täuscht! Das Gegenteil ist der Fall - der Markt bleibt aufnahmefähig. Wir beobachten aktuell eine hohe Fluktuation mit starken Zu- und Abgängen aus und in Erwerbstätigkeit. Diese Dynamik führt dazu, dass die Arbeitslosenquote trotz sinkender Zahl arbeitsloser Menschen stagniert, während gleichzeitig der Stellenmarkt leicht nachgibt. Für Arbeitsuchende gilt jedoch unverändert: Der Markt belohnt Einsatz und Know-how. Gut qualifizierte und flexible Fachkräfte werden weiterhin gesucht und integrieren sich meist ohne große Verzögerung in den Arbeitsmarkt.“

Inhalt teilen
  • kopiert!