Fünf Wahlperioden vertrat Christina Flauder die Dekanatsbezirke Kulmbach und Thurnau in der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. „Sie ist eine der prägenden Persönlichkeiten in den höchsten Leitungsämtern der Kirche. Besonders verdienstvoll ist ihr Mitwirken bei der Bearbeitung medizin-ethischer Fragestellungen.“
Dekan Hohenberger würdigt Christina Flauder
Dekan Friedrich Hohenberger würdigte und dankte Christina Flauder im Rahmen der Kulmbacher Dekanatssynode für das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement. Hohenberger war selber 18 Jahre Mitglied der Leitungsgremien: „Allein die Wege in 30 Jahren, etwa zweimal im Monat von Kulmbach nach München: Da hatte ich großen Respekt. Als Sprecherin eines Arbeitskreises war Christina Flauder moderate Brückenbauerin zwischen konservativen und progressiven Stimmen. Da konnte in verfahrenen Situationen etwas bewegt werden.“
Zur Tagung der Kulmbacher Dekanatssynode war Ende der Woche auch Oberkirchenrat Florian Baier angereist. Er richtete die Grüße des Landeskirchenrates aus. Die Dekanatssynodalen dankten mit Standing Ovation.
Luca-Fynn Schieblich aus Kulmbach wird Nachfolger
Die Landessynode ist das höchste gesetzgebende Gremium der Landeskirche. Sie beschließt u.a. den Haushalt, Personalstellen und wählt den Landesbischof. Christina Flauder trat zur Wahl der neuen Landessynode nicht mehr an. Diese tritt zwischen 22. und 26. März zu ihrer konstituierenden Tagung in Bayreuth zusammen.
Christina Flauder wird als Mitglied des geschäftsführenden Landessynodalausschusses diese Tagung noch begleiten und dann ihr Amt in neue Hände legen. Ihr gewählter Nachfolger ist Luca-Fynn Schieblich aus Kulmbach. Er ist das jüngste Mitglied der neuen Landessynode und hat die besondere Aufgabe, zusammen mit dem ältesten Mitglied der neuen Landessynode die Eröffnung der öffentlichen Tagung im Evangelischen Zentrum in Bayreuth zu leiten.
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