Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Kulmbach erinnert an die Opfer des Holocaust. Anlässlich dieses internationalen Gedenktages gastiert ab dem 27. Januar die Wanderausstellung „VERGISSMEINNICHT“ in der Aula des BSZs.
Biografien jüdischer Kinder aus Oberfranken
Auf großformatigen Bannern haben Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern die Schicksale von jüdischen Kindern im Dritten Reich dokumentiert. Diese Bildergalerie berichtet von Leid, Schrecken und vom absehbaren Tod - aber auch von Hoffnung, Glück und dem Leben danach.
Zu sehen sind die Biografien von insgesamt 22 Kindern, von denen sechs den Holocaust überlebt haben. Die Sammlung soll den Kindern von damals ein Denkmal setzen und gleichzeitig den Menschen von heute als Mahnmal dienen.
Schüler aus Ebern haben Projekt ins Leben gerufen
Die Ausstellung ist im Rahmen eines Projektseminars am Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern entstanden. Unter Leitung ihres Geschichtslehrers Daniel Heß und betreut von der Historikerin Cordula Kappner haben 16 Schülerinnen und Schüler ein Konzept erarbeitet und in Form von 24 Plakaten umgesetzt.
Im Mittelpunkt steht der Lebensweg jüdischer Kinder in den Haßbergen während des Nationalsozialismus - ihre Biografien sind es, die das Projekt vor dem Vergessen bewahren soll.
BSZ lädt Kulmbacher Schulen zur Besichtigung ein
Drei Wochen lang macht die Wanderausstellung in Kulmbach Halt. Schulen aus dem Landkreis sind laut Jürgen Prinz, Fachbetreuer für Politik und Gesellschaft des BSZ, eingeladen, sie nach vorheriger Anmeldung zu besuchen.
International erfolgreiches Projekt
„VERGISSMEINNICHT“ wurde mit dem Simon-Snopkowski-Preis ausgezeichnet und war bereits an diversen Orten in Deutschland sowie in den USA und Portugal zu Gast.













