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Junger Vizepräsident
Kirchenparlament: 21-Jähriger Kulmbacher gewählt
Luca-Fynn Schieblich am Tag der Wahl in Bayreuth.
Luca-Fynn Schieblich am Tag der Wahl in Bayreuth. // ELKB
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Kulmbach – Jüngster Vizepräsident der Landessynode: Ein 21-Jähriger Kulmbacher übernimmt eine zentrale Rolle in der Kirchenleitung und setzt ein starkes Zeichen.
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Der 21-jährige Luca-Fynn Schieblich wurde direkt bei seiner ersten Teilnahme an der Frühjahrstagung der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zum Ersten Vizepräsidenten des Kirchenparlamentes gewählt! Gemeinsam mit der ebenfalls neu gewählten Präsidentin Tanja Keller aus München und dem Zweiten Vizepräsidenten, Pfarrer Frank Bienk aus Günzburg, bildet er das Präsidium der Landessynode.

Dekan Friedrich Hohenbeger: Wir sind unglaublich stolz

Damit ist er zugleich auch Mitglied im Landessynodalausschuss, der ein ständiges Leitungsgremium neben dem Landeskirchenrat ist. Der Dekanatsbezirk Kulmbach ist unglaublich stolz und wünscht Luca-Fynn Schieblich für sein wichtiges Amt Gottes reichen Segen, Weisheit und Kraft, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Für Dekan Friedrich Hohenberger ist die Wahl ein starkes Zeichen für junge Verantwortung in der Kirche.

„Dass die Synodalen bei ihrer Tagung in Bayreuth ihr jüngstes Mitglied in diese Position wählen, steht auch für die Qualität der evangelischen Jugendarbeit vor Ort. Jugendliche, die sich hier engagieren, werden fürs Leben gut gerüstet“, so der Dekan.

Luca-Fynn Schieblich studiert Religionspädagogik

Luca-Fynn Schieblich ist Student der Religionspädagogik und kirchlichen Bildungsarbeit. Als Kirchenvorsteher, Obermesner und Jugendbeauftragter der Petrikirchengemeinde Kulmbach sowie Mitglied im Dekanatsausschuss bringt er bereits seit Jahren großes Engagement und Herzblut für die kirchliche Arbeit mit. Kurz nach seiner Wahl zum Synodalen durch den Dekanatsbezirk Kulmbach übernimmt er nun eine herausragende Verantwortung auf landeskirchlicher Ebene.

Erfolgreich war er zuvor auch bei der Kommunalwahl in Kulmbach: Auch hier wurde er aus dem Stand in den Stadtrat gewählt.

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