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Podcast "Fränkischer Talk"
Boris Palmer, was würden Sie heute nicht mehr sagen?
Podcast Fränkischer Talk mit Boris Palmer
Boris Palmer war zu Gast beim BamLit und hat sich Zeit für einen fränkisch-schwäbischen Talk genommen. // Helmut Oelschlegel/Sahar Nezhadbahram
Bamberg / Hallstadt – Kein deutscher Oberbürgermeister ist so bekannt wie Boris Palmer: Der Tübinger hat immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Beim BamLit sprach er über seinen Vater, die Grünen und das Streiten.

Seit zwei Jahren ist er shitstorm-frei: Nach einigen Eklats in der Vergangenheit ist Boris Palmer nicht weniger meinungsstark, aber überlegter in seinen Äußerungen. Heute sucht er sich seine Kämpfe lieber aus. 

Einst machte er mit Aussagen wie "Wir schaffen das nicht" als Antwort auf Merkels "Wir schaffen das" in der Flüchtlingskrise oder der bewussten und wiederholten Nutzung des N-Worts Schlagzeilen. Heute will er lieber mit seinen kommunalpolitischen Erfolgen punkten und am Beispiel seiner Stadt Tübingen zeigen, dass man mit Beharrlichkeit, Kreativität und Pragmatismus gegen Behördenwahnsinn arbeiten kann.

Zum dritten Mal Oberbürgermeister

Bei aller bundesweiten Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit: In Tübingen gelingt ihm das offensichtlich. Dort wurde er dreimal zum Oberbürgermeister gewählt, dort bringt er Projekte voran, oft pragmatisch und lösungsorientiert, zetert gegen Bürokratie und kämpft für mehr Ökologie. 

Beim Bamberger Literatur-Festival BamLit las er aus seinem neuen Buch "Wir machen das jetzt", das er gemeinsam mit der bekannten Tübinger Notärztin Dr. Lisa Federle geschrieben hat. 

Das Gespräch und Auszüge aus der Lesung hören Sie hier und auf allen gängigen Podcast-Plattformen:

Den ausführlichen Artikel zum Abend in Hallstadt lesen Sie hier:

Alle bisherigen Podcasts der Reihe "Fränkischer Talk" finden Sie hier in der Übersicht.

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