Prozess zur Bluttat
"Held von Würzburg": Mit Rucksack gegen ein Messer
Chia Rabiei nach der Messerattacke in Würzburg
Chia Rabiei nach der Messerattacke in Würzburg
Foto: Carolin Gißibl/dpa
Würzburg – Chia Rabiei stellte sich dem Angreifer entgegen. Doch an Bayerns Dankbarkeit mangelt es. Nun sagt der geflüchtete Iraner vor Gericht aus.

Eine Kamera folgt Chia Rabiei bis in den Gerichtssaal. Der Zeuge muss an dem Beschuldigten aus Somalia vorbei, der ihm vor elf Monaten am Barbarossaplatz in wilder Wut sein Messer in den Bauch rammen wollte. Der Gegensatz könnte kaum krasser sein: Der beschuldigte Abdirahman J. kauert mit gesenktem Kopf und leerem Blick auf der Anklagebank. Rabiei betritt an diesem Dienstagvormittag (10. Mai) als Nebenkläger und Zeuge mit festem Schritt die Mehrzweckhalle in Estenfeld (Lkr. Würzburg), in der das Gericht tagt. Und er blickt immer wieder dem ...

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