0
Energie
So kann man grünen Strom speichern
Strom aus Windkraft
Wenn es windig ist, entsteht viel Windenergie - aber wohin damit? // Marcus Brandt/dpa
Signet des Fränkischen Tags
Coburg – Was macht man mit Sonnen- oder Windenergie, die nicht verbraucht wird? Die SÜC in Coburg denkt über Methoden nach, wie man den Strom speichern kann.

Erneuerbare Energien haben einen Nachteil: Die Produktion von Strom aus Sonne und Wind lässt sich nicht steuern. An sonnigen oder windigen Tagen gibt es Überschuss. Die SÜC denken über Speichermöglichkeiten nach.

Batterien Laden

Ihr Vorteil: Sie speichern den Strom direkt, und er ist sofort verfügbar, wenn Bedarfsspitzen abgefangen werden müssen. Ihr Nachteil: Die Produktion von Lithium-Ionen-Akkus  verbraucht Seltene Erden und viel Energie. Außerdem sind diese Akkus kälte-empfindlich. Neue, umweltfreundlichere und effizientere Batterietypen sind zwar in der Entwicklung, doch noch weiß niemand, wann sie zur Verfügung stehen und was sie dann tatsächlich leisten.

Wasserstoff Speichern

Mit Wasserstoff lassen sich Brennstoffzellen oder Blockheizkraftwerke betreiben. Auch sie können  Strom zur Verfügung stellen, wenn Sonne und Wind nicht reichen, um genug davon zu produzieren. Diese Kraftwerke wären zudem klimaneutral: Beim Verbrennen von Wasserstoff kommt nur Wasserdampf aus dem Abgasrohr. Wasserstoff als Energieträger für Kraftwerke wäre die eher langfristige Form der Speicherung, um das ganze Jahr über eine ausreichende Energiemenge zu gewährleisten. 

Ins Netz abgeben

Mit Wasserstoff lassen sich Brennstoffzellen oder Blockheizkraftwerke betreiben. Auch sie können  Strom zur Verfügung stellen, wenn Sonne und Wind nicht reichen, um genug davon zu produzieren. Diese Kraftwerke wären zudem klimaneutral: Beim Verbrennen von Wasserstoff kommt nur Wasserdampf aus dem Abgasrohr. Wasserstoff als Energieträger für Kraftwerke wäre die eher langfristige Form der Speicherung, um das ganze Jahr über eine ausreichende Energiemenge zu gewährleisten. 

Als Antrieb nutzen

Es klingt gut: Wasserstoffgetriebene Autos werden ähnlich betankt wie herkömmliche Verbrenner, doch aus dem Auspuff kommen nur Wasserdampf und Wassertropfen. Der Nachteil: Es gibt kaum Wasserstoffautos; der Schwerpunkt der Entwicklung liegt derzeit bei den Elektrofahrzeugen. Die SÜC könnte theoretisch Wasserstoff für ihre Busse sowie die städtischen Müllfahrzeuge und Schneeräumer nutzen. Nur: Solche Fahrzeuge gibt es derzeit nicht auf dem Markt.

Unsere Leseempfehlungen

Inhalt teilen
  • kopiert!