Analyse zu Attentat
Messerstecher: Frage nach dem „Warum“ bleibt
Dolmetscherin Fatuma Osman Schinz  und Verteidiger Hanjo Schrepfer im Verlauf der Verhandlung  mit dem Angeklagten Abdirahman J.
Foto: Fabian Gebert
Würzburg – Unterbringung des Würzburger Messerstechers in der Psychiatrie setzt Schlusspunkt unter das Verfahren – für die Opfer geht die Aufarbeitung weiter.

Nach dreimonatigem Marathon-Prozess um die Messerattacke im Herzen von Würzburg verschwimmen die Eindrücke des Gesehenen, Gesagten und Unsagbaren wie ineinanderfließende Aquarellfarben – und fügen sich dennoch zu einem Bild zusammen. Was bleibt, lässt sich mit nackten Zahlen nur teilweise erfassen: Drei heimtückisch von hinten erstochene Frauen in einem Kaufhaus, sechs teils fürs weitere Leben gezeichnete Verletzte, die arglos den Weg des Täters auf dem belebten Barbarossaplatz mit Banken, Läden und Lokalen gekreuzt hatten, ...

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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