Brose Bamberg
Bell ist der erste neue Internationale im Team
Amir Bell ist nach Kevin Wohlrath der zweite Neuzugang von Brose Bamberg.
Amir Bell ist nach Kevin Wohlrath der zweite Neuzugang von Brose Bamberg.
Foto: basket.co.il
Bamberg – Brose Bamberg verpflichtet Amir Bell. Der US-Amerikaner kommt aus der ersten israelischen Liga.

Brose Bamberg hat die erste Ausländerstelle für die kommende Saison in der Basketball-Bundesliga neu besetzt. Vom israelischen Erstligisten Hapoel Be’er Sheva kommt der US-Amerikaner Amir Bell. Der 26 Jahre alte Aufbauspieler erhält bei den Oberfranken einen Einjahresvertrag.

„Amir ist ein tougher Kerl, der immer mit Leidenschaft und Engagement spielt. Er ist ein Defensivspezialist, der stolz auf seine Abwehrqualitäten ist und jeden Abend alles auf dem Parkett lässt. Damit passt er perfekt zur Mentalität von Brose Bamberg“, wird Brose-Trainer Oren Amiel in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Für viele ein unbeschriebenes Blatt

Für den Israeli ist Bell sicher kein unbeschriebenes Blatt, wohl aber für die meisten Anhänger des neunfachen deutschen Meisters. Denn in einer bekannten europäischen Liga ist er bislang nicht auf Korbjagd gegangen.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren spielte der Absolvent der Princeton University in Israel, wo er in insgesamt 68 Partien 599 Punkte erzielte. In der abgelaufenen Saison kam er im Schnitt auf 9,8 Punkte, 4,0 Rebounds und 3,8 Assists bei einer Einsatzzeit von knapp 30 Minuten pro Partie für Be’er Sheva, das Rang 11 der zwölf Teams umfassenden israelischen Liga belegte.

Seit 2018 Profi

Seine Profilaufbahn hatte Bell 2018 beim italienischen Zweitligisten Fortitudo Agrigento begonnen. Nach einer Saison wechselte er nach Malaysia zu den Kuala Lumpur Dragons, die er nach 17 Spielen wieder verließ und sich Hapoel Be’er Sheva anschloss. Nun will er sich in der Bundesliga beweisen.

„Coach Amiel hat mich von seinem System überzeugt. Ich freue mich sehr, für ihn und die großartigen Bamberger Fans spielen zu dürfen. Die BBL ist eine sehr starke Liga, in der ich mich beweisen und möglichst viele Spiele gewinnen will“, sagt Bell.

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