Nach dem Aufstieg von der Bayernliga Nord in die Regionalliga Südost starten die Volleyballerinnen des TV/DJK Hammelburg gleich mit einem ganz besonderen Spiel. Zu Gast in der Saaletalhalle ist am Samstag (16 Uhr) der FC Kleinaitingen. In unterfränkischen Gefilden muss man den Verein aus dem Landkreis Augsburg nicht zwangsläufig kennen, aber in der vergangenen Saison spielte der Auftakt-Gegner noch in der 3. Liga, wird also mit reichlich Qualität im Kader die Reise an die Fränkische Saale antreten. „Unsere Vorbereitung war gut. Wir sind bereit und voller Vorfreude, aber eine gewisse Nervosität lässt sich nicht verhehlen“, sagt TV/DJK-Kapitänin Hanna Schmitt. Wie das Kaninchen vor der Schlange wollen die „First Ladies“ dem Favoriten aber nicht gegenübertreten, denn mit einer Top-5-Platzierung hat sich das weiterhin von Ipek Akinci trainiertes Team ein ambitioniertes Saisonziel gesetzt.
Ein Anspruch, der sich daraus speist, dass die Mannschaft eingespielt ist und punktuell verstärkt werden konnte. Vom TSV Rottenberg, der sich nach dem Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft aus dem Spielbetrieb zurückzog, kommen Mittelblockerin Ljubica Pesic sowie das TV/DJK-Eigengewächs Hannah Heßdörfer für die Außenposition. Ebenso erfreulich, dass Libera Johanna Göbel ihre Babypause verkürzt hat und zumindest bei Heimspielen ihre Teamkolleginnen unterstützen wird. Und aus der 2. Mannschaft wurden sieben Talente mit Doppelspielrecht ausgestattet, um den Nachwuchs unter Wettbewerbsbedingungen an ein höheres Niveau heranzuführen. Bis Februar fehlen wird Adriana Sondermann aufgrund eines Auslandssemesters.
In der Regionalliga warten auf die Hammelburger Volleyballerinnen folgende zehn Gegner: DJK Augsburg Hochzoll, FC-DJK Tiefenbach, FC Kleinaitingen, Nawaro Straubing II, SV Hahnbach, Talent-Team Bayern, TSV Ansbach, TSV Eibelstadt, TV Planegg-Krailling II sowie der TV Bad Grönenbach, den man Mitte April in der Aufstiegs-Relegation hatte besiegen können (3:1), der durch den Rottenberger Verzicht aber ebenfalls in die Regionalliga nachrückte. „Die Auswärtsfahrten sind zum Teil deutlich länger. Auch das wird eine Herausforderung für uns sein“, weiß Hanna Schmitt.
.










