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Hummels Weg nach Paris, Teil 6
Merlin Hummel: „Das Olympische Dorf ist großartig!“
Blick auf die deutsche Unterkunft im Olympischen Dorf der Athleten.
Blick auf die deutsche Unterkunft im Olympischen Dorf der Athleten. // Michael Kappeler, dpa
Kulmbach – Hammerwerfer Merlin Hummel hat Paris erreicht. Der Kulmbacher schildert seine ersten Eindrücke von der Ausrichterstadt der Olympischen Spiele 2024.

Jetzt wird es ernst. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris können auch für den Kulmbacher Merlin Hummel beginnen. Der deutsche Hoffnungsträger im Hammerwurf der Männer landete am Dienstag in der französischen Hauptstadt. Die Anreise aus Berlin verlief problemlos - nur „mein Flug hatte etwas Verspätung“, berichtet der Olympionike.

Die etwas andere Eröffnungsfeier mit Schiffsparade auf der Seine hatte Hummel noch in der Sportschule Kienbaum bei Berlin verfolgt. Jetzt ist er selbst vor Ort und hat seine Zelte im Olympischen Dorf aufgeschlagen, das sich im Rugbystadion Jean Bouin in unmittelbarer Nähe des Prinzenparks und des Stade Roland Garros befindet.

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„Das Dorf selbst ist großartig! Das ist eine Welt für sich“, schwärmt der 22-Jährige. Nur die Betten, die aus Pappkarton produziert sind und komplett recycelt werden können, seien etwas hart. In der ersten Nacht im Olympischen Dorf hat Hummel nicht so gut geschlafen. „Aber daran muss man sich gewöhnen.“ Bis zum ersten Wettkampf bleibt noch etwas Zeit dafür.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen in Paris

Hummel und die gesamte Hammerwurf-Weltelite greifen am Freitagvormittag ins Geschehen ein. Um 10 Uhr beginnen die Qualifikationswettkämpfe für das große Finale am Sonntagabend. Der Kulmbacher will „auf jeden Fall einen guten Wettkampf machen und einfach meine momentane Leistung abrufen. Der Einzug ins Finale wäre schön, aber wir werden sehen.“

Merlin Hummel,  Deutschland, in Aktion.
09.06.2024, Italien, Rom: Leichtathletik: EM, Europameisterschaft: Hammerwurf, Männer, Finale: Merlin Hummel, Deutschland, in Aktion. // Michael Kappeler, dpa

Seine aktuelle Bestleistung liegt bei 79,25 Metern, aufgestellt im Juni bei den Europameisterschaften in Rom. Die ersten Übungseinheiten hat Hummel schon auf dem Trainingsgelände absolviert - den Weg dorthin und zurück ins olympische Dorf hat er unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zurückgelegt. „Der Weg ist komplett von Polizei und Militär abgesperrt“, erzählt der Kulmbacher.

Damit hat er aber kein Problem, denn: „Ich finde das sehr gut!“ Von der Stadt und der Atmosphäre hat er deshalb noch nicht viel mitbekommen. Eiffelturm, Arc de Triomphe und Louvre - die berühmten Pariser Sehenswürdigkeiten muss Hummel erst einmal links liegen lassen. Ein klassisches Sightseeing-Programm ist trotzdem drin.  

Merlin Hummel legt Wert auf Regeneration

Denn nach seinem Wettkampf bleibt der Kulmbacher noch bis zur Abschlussfeier am 11. August in Paris. Da bleibt auch noch Zeit, sich Wettkämpfe in anderen Sportarten anzuschauen. Nur die Olympischen Spiele ermöglichen den Leichtathleten in dieser Form ein Zusammentreffen mit Sportlern zum Beispiel aus dem Handball, dem Reitsport oder dem Sportschießen.

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Bis zum Qualifikationswettkampf am Freitag will sich Hummel vor allem der Regeneration widmen, getreu dem Motto „einfach mal die Beine hochlegen“. Um dann bei den Olympischen Spielen ausgeruht und mit frischen Kräften wieder voll angreifen zu können.

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