Sehnsuchtsort für Kletterer, Wahrzeichen des Chiemgaus: Die markanten Felszacken der Kampenwand mit ihrem riesigen Gipfelkreuz sind von weitem sichtbar. Zum 75. Jahrestag seiner Weihe ist das Chiemgaukreuz nun aufwendig renoviert worden. Es wurde 1951 zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege aus dem Chiemgau errichtet.
Zum Jubiläum fand die 75. Gedenkmesse für die Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus statt. Kardinal Reinhard Marx feierte den Gottesdienst an der Gedächtniskapelle «Maria, Königin des Friedens» nahe der Steinlingalm. Hunderte Menschen waren gekommen, um bei Sonnenschein und vor der Bergkulisse zu beten und zu singen. Auch dabei: Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU).
Um einen Neubau der Kampenwandbahn aus dem Jahr 1957 mit ihren bunten historischen Vier-Personen-Gondeln wird seit Jahren gestritten. Der Bund Naturschutz kritisiert nicht zuletzt die geplante Kapazitätserweiterungen und Nachtfahrten. Das könne die empfindliche Bergwelt massiv stören.














