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Flaschen nicht schneebedeckt
Bierflaschen verraten Fahrer nach Flucht aus Unfallwagen
Rettungswagen im Einsatz
Der Unfallfahrer kam leicht verletzt ins Krankenhaus. (Symbolbild) // Robert Michael/dpa
von dpa
Schweitenkirchen – Ein Mann hat auf der schneebedeckten Autobahn 9 in Bayern einen Unfall. Als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle ankommen, ist der Fahrer nicht mehr im Auto. Aber sie kommen ihm auf die Spur.
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Kurioses Szenario für die Polizei: Als Polizisten zu einem Unfall auf der Autobahn 9 gekommen sind, haben sie dort leere Bierflaschen gefunden, aber keinen Fahrer. Bei einer Suchaktion entdeckten Einsatzkräfte der Feuerwehr den 41 Jahre alten Fahrer in einem Feld liegend, wie die Polizei mitteilte. Der Mann habe sich nach dem Unfall auf Höhe von Schweitenkirchen dort verstecken wollen. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren über einen automatischen Notruf im Auto alarmiert worden. 

Kein gültiger Führerschein

Die Polizei gehe davon aus, dass die leeren Bierflaschen neben dem Fahrzeug dem Fahrer gehörten, da es zum Unfallzeitpunkt geschneit habe und die Flaschen nicht schneebedeckt gewesen seien, sagte ein Polizeisprecher. Der 41-Jährige habe nach Alkohol gerochen. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Außerdem habe der Mann keine gültige Fahrerlaubnis gehabt. 

Es stellte sich den Angaben zufolge heraus, dass das Auto in der Nacht bei schneebedeckter Straße wegen unangepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und gegen die Mittelplanke und die rechte Schutzplanke gestoßen war. Den Schaden schätzte die Polizei auf etwa 35.000 Euro. Die Polizei ermittele nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs mit Alkohol am Steuer, Entfernens vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sagte der Sprecher.

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