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Bildungspolitik
CSU-Abgeordnete wird Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz
Ute Eiling-Hütig (CSU)
Die bayerische Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig (CSU) soll Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz werden. (Archivbild) // Leonie Asendorpf/dpa
von dpa
Mainz/München – Die CDU stellt seit 35 Jahren wieder einen Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz. Gordon Schnieder hat nun sein Team zusammengestellt – und sich dabei in Bayern bedient.
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Die CSU-Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig wird nach dpa-Informationen Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz. Die 58-Jährige ist derzeit Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag in München. Der «Trierische Volksfreund» und die «Rhein-Zeitung» berichteten ebenfalls über die Personalie. Der designierte Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) will am Vormittag (11.30) sein Team vorstellen. 

Eiling-Hütig ist promovierte Althistorikerin und sitzt seit 2013 für die CSU im Landtag. Aktuell ist sie Landesvorsitzende des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport der CSU und zugleich Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag. Neben ihrer parlamentarischen Tätigkeit ist die Abgeordnete, die in Nordrhein-Westfalen geboren wurde und heute im Landkreis Starnberg lebt, unter anderem Präsidentin des Bayerischen Volkshochschulverbandes und Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbandes.

Ihre Berufung als Ministerin nach Rheinland-Pfalz wurde in der CSU mit einiger Überraschung aufgenommen. Zwar ist Eiling-Hütig auch qua Amt eine der CSU-Bildungsexpertinnen und -experten. Bei Spekulationen über Kabinettsbesetzungen in Bayern hatte ihr Name – auch weil das Bildungsministerium mittlerweile seit 2018 in der Hand der Freien Wähler ist – in den vergangenen Jahren aber bislang keine Rolle gespielt.

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