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Fußball-Bundesliga
Entscheidung im zähen Poker: Upamecano verlängert bei Bayern
Dayot Upamecano
Upamecano hat die Zukunftsentscheidung getroffen. (Archivbild) // Tom Weller/dpa
Vincent Kompany
Lobte die Leistungen von Upamecano: Trainer Kompany. (Archivbild) // Sven Hoppe/dpa
von dpa
München – Das hat gedauert: Dayot Upamecano verlängert seinen Vertrag beim FC Bayern nun doch. Der Innenverteidiger will mit den Münchnern langfristig Erfolge feiern.
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Nach einem zähen Vertragspoker haben sich der FC Bayern München und Dayot Upamecano auf eine langfristige Zusammenarbeit geeinigt. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, wurde der am Saisonende auslaufende Vertrag mit dem Innenverteidiger bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Der 27-Jährige darf sich über eine deutliche Gehaltsverbesserung freuen.

«Dayot Upamecano ist eine weitere zentrale Figur unserer Mannschaft, mit der wir verlängern konnten. Ein Kader braucht Ankerpunkte: Mit Dayot setzen wir den nächsten», sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl. «Dayot ist beim FC Bayern zum internationalen Spitzenspieler gereift, wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.» Auch Upamecano ist froh, dass nun Klarheit herrscht: «Wir haben eine tolle Mannschaft und einen tollen Trainer, und gemeinsam haben wir große Ziele.»

Lange Verhandlungen

Upamecano war im Sommer 2021 für eine Ablösesumme von 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Münchnern gewechselt. Der französische Nationalspieler stand zuletzt bei mehreren internationalen Topclubs im Fokus, darunter sollen Paris Saint-Germain und Real Madrid gewesen sein.

Die Verhandlungen mit Upamecano hatten sich sehr lange gezogen. Dabei gab es zahlreiche Spekulationen über die Gründe: Von Handgeld über Ausstiegsklausel bis hin zur Vertragslaufzeit wurde gemutmaßt.

Hoeneß tobte

Zwischenzeitlich hatte der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeneß Upamecanos Management für die Hängepartie scharf kritisiert. «Ich weiß, dass er und seine Familie sich in München sehr wohlfühlen. Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen», sagte Hoeneß dem «Kicker». Der 74-Jährige kritisierte dieses Gebaren scharf. «Über dieses Verhalten bin ich entsetzt», sagte Hoeneß.

Unter Trainer Vincent Kompany zeigt Upamecano stabile Leistungen. «Wenn man sieht, was der Junge leistet und was er die letzten Jahre hier gemacht hat, seitdem ich hier bin - da war er sehr, sehr konstant», sagte der Coach im Januar. «Er hat sich das alles verdient im Moment. Wenn er sich eine Phase seiner Karriere ausdenken muss, in der seine Leistung so gut war, glaube ich, das ist jetzt seine beste Phase.»

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