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Brände
Feuer in Mehrfamilienhaus verursacht sechsstelligen Schaden
Feuerwehr
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. (Symbolbild) // Niklas Treppner/dpa
von dpa
Surberg – Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus sorgt für einen Großeinsatz. Zwar kann die Feuerwehr die Flammen zügig eindämmen, doch der brennende Dachstuhl erfordert eine außergewöhnliche Maßnahme.
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Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Surberg (Landkreis Traunstein) hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst und einen Schaden in sechsstelliger Höhe verursacht. Alle vier anwesenden Bewohner konnten sich eigenständig aus dem brennenden Haus befreien, wie die Polizei mitteilte. Ein Mann sei jedoch mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die drei übrigen Bewohner blieben den Angaben zufolge unverletzt.

Das Feuer habe am Samstag bereits vor Eintreffen der Feuerwehr auf den Dachstuhl übergegriffen, so die Polizei. Zwar gelang es den Einsatzkräften, die Flammen zügig einzudämmen, im Dachstuhl habe sich das Feuer jedoch weiter ausgebreitet. Um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen, habe das Dach schließlich geöffnet werden müssen.

Neben Rettungsdienst und Polizei waren etwa 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt.

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