Nach dem plötzlichen Tod ihres Parteivorsitzenden Hubert Aiwanger wollen die Freien Wähler aus Bund und Land an diesem Wochenende gemeinsam Abschied nehmen. Bei einem Treffen in München wolle man gemeinsam trauern, das sei der Wunsch von so vielen, sagte der Generalsekretär der Freien Wähler Bayern, Hans Martin Grötsch, der Deutschen Presse-Agentur. Auch Landtagsabgeordnete und Landräte sollten dabei sein.
Personaldebatten oder gar -entscheidungen solle es aber bei dem Treffen nicht geben, stellte der Generalsekretär klar und betonte: «Wir werden jetzt keine solche Debatte führen.» Das wäre jetzt zu früh und der «völlig falsche Zeitpunkt». Auch ein Sprecher der Freien Wähler auf Bundesebene erklärte, es gehe höchstens um organisatorische Fragen oder mögliche Zeitachsen.
Aiwanger war am Mittwoch leblos in einem Hotelzimmer in Berlin gefunden worden. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion starb der 55-Jährige ohne Fremdverschulden, wie die Staatsanwaltschaft in Berlin mitteilte. Es stünden allerdings noch weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen an.








