Auf diesen Rückkehrer mussten der FC Bayern und Vincent Kompany lange warten. Aber jetzt ist Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry endlich wieder da - und das erfüllt auch den Münchner Trainer mit großer Freude. «Wir kennen die Qualitäten von Serge - und die haben wir nicht vergessen», sagte Kompany.
Am Abend könnte der 31 Jahre alte Gnabry beim Bayern-Start in die Champions League gegen FK Bodö/Glimt aus Norwegen in der Allianz Arena erstmals wieder zum Kader des deutschen Meisters gehören. Über vier Monate nach der schweren Oberschenkelverletzung, die den Offensivspieler auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in diesem Sommer gekostet hatte.
Allerdings will Kompany beim Gnabry-Comeback nichts überstürzen. «Je schneller er zurück ist, desto besser. Wir wollen ihn aber für die gesamte Saison haben», sagte der Trainer. Beim Abschlusstraining mischte der Offensivspieler munter mit. Und Kompany hat «nicht vergessen, wie gut er letzte Saison war».
«Wenn Serge auf sein Niveau kommt...»
Bis zum muskulären Ausriss an den Adduktoren legte Gnabry eine Top-Saison hin. «Unser Ziel ist, dass er wieder auf dieses Niveau kommt. Wir glauben auch, dass er es machen wird», sagte Kompany. Und dann? «Wenn Serge auf sein Niveau kommt, müssen auch alle anderen auf der Position gut sein. Dann hast du wieder diese Dynamik und eine positive Konkurrenz und Schärfe, die wir wollen», sagte Kompany.
In der Offensive mit den drei weitgehend gesetzten Top- und Vielspielern Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz wird es dann noch spannender, wer es auf der Zehner-Position in die Startelf schafft. Hier kündigt sich für die kommenden Wochen und Monate ein möglicher Dreikampf mit Jamal Musiala, Neuzugang Ismael Saibari und eben auch Rückkehrer Gnabry an.
Musiala noch in der Aufbauphase
Nationalspieler Musiala war nach seinen jüngsten Zusammenbrüchen in der Saisonvorbereitung am vergangenen Bundesliga-Spieltag beim 0:0 gegen den FC Schalke 04 zu seinem Saisondebüt gekommen. Den 23-Jährigen sieht Kompany aber noch in der Aufbauphase, wie er sagte. Hinsichtlich seiner Erkrankung an einer neurologischen Dysfunktion sei man bei dem Offensivspieler aber wieder «so nah wie möglich an der Normalität».









