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Todesfall
Große Traueranzeigen für Aiwanger
Nach dem Tod von Hubert Aiwanger
Markus Söder und viele seiner Kabinettsmitglieder gedenken dem gestorbenen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. // Sven Hoppe/dpa
Nach dem Tod von Hubert Aiwanger
Blumen vor dem Wirtschaftsministerium // Peter Kneffel/dpa
von dpa
München – Der plötzliche Tod von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat Politik und Verbände in Bayern schockiert. Das zeigen auch zahlreiche Traueranzeigen.
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Mit großen Traueranzeigen haben Politiker und verschiedene Institutionen in Bayern an den plötzlich verstorbenen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erinnert. In der «Süddeutschen Zeitung» etwa erschienen entsprechende Anzeigen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), dem bayerischen Landtag, dem Wirtschaftsministerium, den Freien Wählern sowie von Wirtschaftsverbänden und der Messe München. 

«Hubert Aiwanger war ein Politiker von besonderem Schrot und Korn», heißt es in einer Anzeige der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. «Ein Freund der freien Rede und der klaren Worte.» Aiwanger sei «ein Parlamentarier mit Herzblut» gewesen, steht in der von Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) unterzeichneten Anzeige des Bayerischen Landtags. 

Aiwanger war seit 2018 Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident in einer Koalition aus CSU und Freien Wählern unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Der 55 Jahre alte Niederbayer und Chef der Freien Wähler war am Mittwoch leblos in einem Hotel in Berlin-Mitte gefunden worden, nachdem er tagsüber wegen gesundheitlicher Probleme nicht bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler eine Rede halten konnte.

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