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Viele vierte Plätze
Herrmann lobt Leistungen bayerischer Athleten bei Olympia
Olympische Winterspiele 2026
Einige Athleten konnten sich über Medaillen freuen. // Michael Kappeler/dpa
von dpa
Cortina d'Ampezzo/München – Vor vier Jahren erreicht das deutsche Team bei Olympia Platz zwei im Medaillenspiegel. Das diesjährige Ziel von Rang drei wird deutlich verfehlt. Bayerns Sportminister findet dennoch lobende Worte.
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Die gesamtdeutsche Bilanz ist ernüchternd, die bayerische weniger: Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) spricht von großartigen Leistungen der Athletinnen und Athleten aus dem Freistaat bei den Olympischen Winterspielen. «Besonders freuen mich die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler aus der Spitzensportfördergruppe der bayerischen Polizei», sagte er zum Ende der Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo.

Bundesweite Ziele nicht erreicht 

Deutschland beendet die Olympischen Winterspiele auf dem fünften Platz im Medaillenspiegel und hat den angestrebten dritten Rang verfehlt. Die Athletinnen und Athleten des deutschen Teams holten achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze. Die insgesamt 26 Medaillen bedeuten einmal weniger Edelmetall als noch bei den vorigen Winterspielen 2022 in Peking. Damals hatte Deutschland mit zwölfmal Gold hinter Norwegen noch den zweiten Platz im Medaillenspiegel erreicht. 

82 Athletinnen und Athleten aus Bayern

«Mit einmal Bronze für Philipp Nawrath mit der Mixed-Staffel und einer Silber- sowie einer Goldmedaille für die erst 20-jährige Magdalena Matschina im Doppelsitzer beim Rodeln waren die bayerischen Polizeispitzensportler so erfolgreich wie noch nie bei Olympia», sagte Herrmann. An den Winterspielen hätten 82 bayerische Athletinnen und Athleten teilgenommen, darunter 9 Sportler der bayerischen Polizei.

In einigen Disziplinen seien die Erwartungen aber nicht erfüllt worden, sagte Herrmann. Daher müsse die Spitzensportförderung in Deutschland zukunftsorientiert weiterentwickelt werden.

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